#Rezension: 1001 Kuss. Djinnfeuer

Cover von 1001 Kuss. Djinnfeuer © Carlsen Verlag
Cover von 1001 Kuss. Djinnfeuer © Carlsen Verlag

1001 Kuss. Djinnfeuer von Rebecca Wild ist eine Mischung aus abenteuerlicher Piratengeschichte und den mystischen Wesen aus 1001 Nacht. Diese witzige, leicht geschriebene Geschichte ist perfekt geeignet, um mal einen Nachmittag in die magischen Abgründe der Wüste zu blicken.

Der Inhalt:
Rani wurden schon früh Geschichten über die Djinn, deren Grausamkeit und List ins Ohr geflüstert. Kein Wunder also, dass ihr Herz zu rasen beginnt, sobald sie irgendwo ein goldfarbenes Glühen wahrnimmt. Für eine Piratentochter ist sie extrem abergläubisch. Doch dann fällt ihr bei einem Beutezug ein verwunschenes Fläschchen in die Hände. Rani kann ihr Glück kaum fassen, schließlich muss der Djinn, der darin gefangen ist, ihr nun drei Wünsche erfüllen. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch. Denn der Geist ist nur an einem interessiert: seine Freiheit wiederzuerlangen. Und als Anführer der Djinn ist er es gewohnt, seinen Willen durchzusetzen…
Quelle: Carlsen Verlag

Meine Meinung:
Rani und Jaal könnten gegensätzlicher nicht sein und sind sich doch irgendwie ziemlich ähnlich. Die Geschichte ist an sich nichts neues: ein etwas naiver Mensch lässt sich auf einen Djinn ein und ist völlig überfordert. Aber die Art und Weise, wie Rebecca Wild das Abenteuer der beiden erzählt macht Lust auf mehr.
Rani ist etwas naiv und oberflächlich aber ein herzensguter Mensch. Vor allem ihre Familie liegt ihr sehr am Herzen. Allerdings ist sie mir am Anfang der Geschichte auf die Nerven gegangen mit ihrer Art.
Jaal ist nicht direkt bösartig – bezeichnen wir ihn mal als Bad Boy. Er ist schlau und weiß genau, wie er Rani austricksen kann, damit er seinen Willen bekommt.
Armare ist ein Prinz eben – ein bisschen eingebildet, aber auf der anderen Seite ist es unheimlich interessant dem ganzen Themenkomplex rund um Rani, Amare und seinen Meuchelmörder zu verfolgen.
Alle Charaktere haben eins gemeinsam: auf den ersten Blick wirken sie etwas oberflächlich, aber eigentlich sind sie sehr tiefgründig, was sich im Laufe der Geschichte immer weiter herausstellt.

Die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und an sehr vielen Stellen einfach nur zum Lachen. Die Kreuzung aus verschiedenen Arten – auf der einen Seite Pirat, auf der anderen Magie und 1001 Nacht – hat einen tollen Reiz und eröffnet ganz neue Bilder im Kopf. Es waren einige Wendungen im Buch, die mich wirklich überrascht haben und zum Teil auch gefreut. Nur das Ende hat mich irgendwie nicht so abgeholt. Ich finde es unrealistisch, dass plötzlich alles so friede-freude-Eierkuchen sein soll, das passt irgendwie gar nicht zum Rest der Geschichte, auch wenn ich die letzte Szene der Silberschmiedin außerordentlich gelungen finde.

Mein Fazit:
1001 Kuss. Djinnfeuer ist wirklich ein tolles Buch, um sich einen Nachmittag mal komplett zurück zu ziehen. Die Thematik ist sehr vielschichtig, vor allem auch durch die verschiedenen Charaktere und durch die peinlichen Situationen durch Ranis verändertes ähm Aussehen ist es wirklich lustig aufbereitet. Ein empfehlenswertes Buch, an dem nur das Ende zu utopisch wirkt. Das macht vier bücherschmökerer.

Bewertung4

Ich hab Dein Interesse geweckt? Dann schau Dir doch gleich die Leseprobe an!

Eure

unterschrift

7 Gedanken zu “#Rezension: 1001 Kuss. Djinnfeuer

    1. Hallo 🙂
      Ja stimmt, das Ende war so richtig zum dahinfließen. Aber ich war mir bis kurz davor nicht sicher, ob das mit den beiden wirklich noch klappt 🙂 Wenn du gerne etwas mit Romantik und Orient liest, kann ich dir auch Fluch des Tigers von Colleen Houck sehr empfehlen! 🙂
      Liebe Grüße,
      Michi

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