#Rezension Silex – Die Garde von Jade Tatnon

© Michaela Fränzer
@Jade Tatnon
Quelle: Amazon © Jade Tatnon

Wozu nutzt man freie Tage am besten? Richtig – zum Bücher lesen! Genau das hab ich heute ausgiebig getan und zwar Silex – Die Garde von Jade Tatnon. Eins kann ich Euch sagen…ich habs in einem durchgelesen und das Ende ist mit eines der schlimmsten Cliffhanger, die ich jemals gelesen habe!

Darum gehts

Emily ist auf der Flucht. Vor der Garde, die eigentlich die Guten sein sollten, schließlich ist sie eigentlich Gardistin in der Ausbildung. Von den Seleiki, den Bösen, ein Abbild ihrer größten Angst. Und das nur, weil sie der Silex ist, eine sagenumwobene Figur, die mächtiger ist, als alle anderen Gardisten zusammen. An Emilys Seite ist Chase, der nicht nur verdammt gut aussieht, sondern sie auch beschützt und in den Emily verliebt ist. Doch Chase ist nur dabei, weil er zur falschen Zeit, am falschen Ort war und hat jetzt dank ihr kein Zuhause mehr. Oder ist er doch nur wegen Emily mitgekommen?  

Na, Interesse? Dann lies Dir gleich hier die Leseprobe durch!

Meine Meinung 

Die Handlung von Silex erinnert an eine Mischung aus Legend – Fallender Himmel von Marie Lu und der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Die Geschichte spielt in einem Handlungszeitraum von einer Woche, in der alles plötzlich komplett Kopf steht für Emily. Erst überlebt sie als einzige ein Feuer, dann werden sie und ihr überaus launischer Retter Matt plötzlich von Seleiki angegriffen und plötzlich hat sie ganz neue Kräfte, die sie kaum kontrollieren kann und soll der Silex sein. Der Handlungsstrang selber spielt in der Gegenwart, wo Emily und Chase schon auf der Flucht sind, schildert aber hauptsächlich die Ereignisse aus der letzten Woche wieder, die zu dieser Situation geführt haben. Die Aufteilung in Damals und Heute erzeugt eine Dynamik, die der Geschichte sehr viel Leben verleiht und einen weiter lesen lässt.

Der Schreibstil von Jade Tatnon ist sehr ansprechend. Etwas frech und sehr jugendlich und genauso sind auch ihre Charaktere gestaltet. Dabei finde ich die Figuren sehr real und sympatisch.
Emily ist eine Heldin, die noch in ihre Rolle hineinwachsen muss. Sie ist keine außerordentliche Gardistin und in ihren Augen handelt sie oft schwach und feige. Ihre zum Teil sehr patzige, aber dann wieder einfühlsame Art macht das Buch super abwechslungsreich und es macht Spaß allein schon ihre Entwicklung im ersten Band mitzuverfolgen. Ihre Eigenschaft Briefe zu schreiben, wenn sie sich nicht in Worten ausdrücken kann, kommt mir seltsam vertraut vor und bringt sie mir gleich näher.
Chase wirkt am Anfang wie ein richtiger Bad Boy, verhält sich dann aber schnell freundschaftlich gegenüber Emily, oder vielleicht sogar mehr? Ich hab im Handlungsverlauf öfter gedacht, dass er auch etwas für sie empfindet, aber ganz sicher kann man sich da nicht sein.
Matt ist irgendwie ein bisschen komisch, weil er so oft Stimmungswechsel hat und andauernd sauer zu sein scheint. Trotzdem ist er eine Bezugsperson für Emily und ich hoffe, dass die beiden nicht irgendwann gegeneinander kämpfen müssen.

Es gab allerdings zwei Dinge, die mich an der Geschichte etwas gestört haben. Zum einen: das Ende…Es endet einfach mitten in der Handlung! Was ist das bitte für ein gemeiner Cliffhanger? Das ist, als würde ich mitten im Satz aufhören zu schreiben, dann aber ein ganz entscheidender Teil fehlen. So Enden frustrieren mich einfach ungemein.
Zum anderen fand ich die ganze Legende rund um den Silex etwas verwirrend. Ich hab das Gefühl immer noch nicht alle Zusammenhänge verstanden zu haben. Und an der Stelle, wo Chase das Verhalten von Vincent erklärt, was zu ihrem „Rauswurf“ führt, hat Emily direkt zugestimmt. Ich hab ihre Schlussfolgerung ehrlich gesagt nicht verstanden. Ich glaube es hätte geholfen, die gesamte Legende einfach von einer Person einmal erzählen zu lassen. Aber vielleicht kommt das ja noch im zweiten Teil? Wir dürfen wohl gespannt sein.
Eins ist sicher: den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen! 🙂

Das Fazit: 

Eine tolle Geschichte mit viel Potential von einer jungen spritzigen Autorin, die ihren frechen Schreibstil auf ihre Charaktere überträgt. Die Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart erzeugen eine tolle Dynamik und vor allem der Cliffhanger am Ende hält die Spannung sehr hoch. Die Charaktere wachsen einem direkt ans Herz! Da einzig Negative: die Legende rund um den Silex hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, damit ich alle Zusammenhänge verstehe. Das macht in der Summe 4 1/2  bücherschmökerer für Silex – Die Garde, weil ich das Buch trotzdem Toll fand. Freue mich schon auf den zweiten Teil!

Bewertung4.5

Eure

unterschrift

 

5 Gedanken zu “#Rezension Silex – Die Garde von Jade Tatnon

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