#Rezension Road to Hallelujah von Martina Riemer

© Carlsen Verlag
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Ich hab das Buch schon letztes Jahr im August im Irland-Urlaub gelesen, aber da jetzt bald die Taschenbuchausgabe und der zweite Band erscheint, folgt hier noch einmal die Rezension. 🙂

Darum gehts: 
Sarah kümmert sich um ihre Oma und bekommt einen Schock, als diese nach einem Herzinfarkt stirbt. Ihren geplanten Amerika Trip nach ihrem Abschluss will sie dann gar nicht mehr antreten. Doch ihr Bruder Nat überredet sie dennoch zu fahren – zusammen mit seinem besten Freund und Mitbewohner Johnny, den Sarah absolut nicht leiden kann. Doch schon bald stellt Sarah fest, dass sie und Johnny mehr verbindet als gedacht und in ihm eigentlich doch gar nicht so ein Blödmann steckt. Insbesondere nicht, wenn er singt…

 

Meine Meinung:
Man findet gut und flüssig in die Geschichte rein. Und auch wenn die Geschichte an sich jetzt nicht direkt etwas Neues ist, fand ich sie doch schön. Insbesondere durch die Liebe zur Musik ist das Buch einfach etwas Besonderes. Über jedem Kapitel steht ein Song, der zur Stimmung des Kapitels passt, so weiß man schon direkt, auf was man sich einstellen kann.

Es wird abwechselnd aus der Sicht von Sarah und Johnny erzählt, was einen sehr guten Einblick in die Gefühle der beiden ermöglicht. Und so wird es nie langweilig, wenn man Johnny mal wieder schütteln möchte.

Auch die Charaktere machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, weil sie alle so einzigartig sind, besser kann man es nicht beschreiben. Ich liebe es, wie sarkastisch und standhaft Sarah ist, dadurch gibt es eigentlich immer etwas zu lachen. Und Johnny ist so ein richtiger Bad Boy: Harte Schale, weicher Kern. Kurz: jemanden, den man einfach gern haben muss. Manchmal sehen beide aber einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht und stehen sich dadurch selbst im Weg, was ich unheimlich schade finde. Durch diese beiden Charaktere entstehen auf der einen Seite sehr viele wundervolle und auf der anderen Seite umso mehr chaotische Momente.

Was bei der Geschichte besonders überrascht ist die Tiefe der Erzählung. Wenn man hier eine luftig leichte Teenager Liebesgeschichte erwartet liegt man falsch. Hinter den Charakteren steckt viel mehr, als man vorher erwartet, und bei Johnny liegt einiges in der Vergangenheit, was er bewältigen muss. Dadurch entstehen immer wieder Emotionswechsel, die einen mitnehmen auf eine Achterbahnfahrt.

Das Fazit: 
Road to Hallelujah ist eine sehr schöne  Liebesgeschichte, die mir die kalten Tage in Irland etwas versüßt und versommerlicht hat. Neben der Liebe zur Musik werden hier viele Themen rund ums Erwachsenwerden thematisiert, sowohl mit Tiefgang, als auch mit unheimlich viel Humor und Charme, mit außergewöhnlichen und liebenswerten Charakteren. Da bekommt man direkt selbst Lust auf einen Roadtrip in die USA. Der zweite Teil „Road to Forgiveness“ erscheint voraussichtlich 2016.

Bewertung5

Eure

unterschrift

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