#Rezension Der Dämon von Naruel Teil 1 – Der Berg der Elemente von Janine Prediger

dämon von naruel cover
(c) Janine Prediger

Darum gehts:
Pan wurde als Kind von dem bösen Amphim Alistos gefangen genommen und seit dem von ihrem Meister Oberon zur Krigerin ausgebildet – eigentlich um für Alistos weitere Dörfer zu plündern. Doch geheim planen die beiden ihren Ausbruch aus dieser Welt voller Grausamkeit. Von dem Wunsch besessen schnellstmöglich die benötigte Kraft zu erlangen isst Pan eine sagenumwogenen verfluchte Frucht, ohne über alle Konsequenzen Bescheid zu wissen. Wie sich herausstellt verleiht diese ihr Dämonenkräfte. Nachdem Pan sich von ihrem Unterdrücker befreien konnte, erfährt sie, dass sie ein uraltes Geheimnis wart, dessen Wissen schon seit langer Zeit aus dem Gedächtnis der Leute schwindet. Dazu auserwählt muss Pan sich auf den Weg zum Berg der Elemente machen, um ihre bis dahin bestehende Welt zu retten. Unterwegs beginnt in ihrem Inneren ein Kampf zwischen gut und böse.

Neugierig geworden? Hier findet ihr die Leseprobe.

Meine Meinung:
Wie ihr vielleicht merkt ist es nicht so einfach, das Buch zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten.
Den Einstieg in das Buch fand ich etwas schwierig. Man versteht nicht so ganz, wem Pan ihre Geschichte erzählt, obwohl ich mittlerweile eine Vermutung habe, die bis zum Ende von Band eins allerdings nicht aufgelöst wird. Es gibt viele einzigartige Figuren und es macht Spaß, immer neue Wesen kennenzulernen, weil auch Pan diese vorher nicht kennt. Mit Pan selber war es für mich teilweise etwas schwierig, weil das Mädchen manchmal einfach aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar agiert.

Die Autorin verwendet den allwissenden Erzähler, was mir an einigen Stellen Schwierigkeiten bereitet hat. Teilweise wird innerhalb von einem Absatz zwei oder drei Mal die entsprechende Sicht gewechselt. Darüber könnte man die Charaktere nicht so ausführlich kennenlernen teilweise, wie es vielleicht hätte sein können. Trotzdem hat Janine Prediger einen ganz außergewöhnlichen Schreibstil. Sie beschreibt alles gerade so genau, dass man sich ein Bild machen kann und dann viel Raum für die eigene Fantasie hat, was großartig ist. Ich konnte jede Situation glasklar vor meinem inneren Auge sehen.

Versteht mich bitte nicht falsch. Im Gesamtbild sind das nur winzige Kleinigkeiten, die mich zusammen gestört haben. Die ganze Idee der Geschichte und die Welt Naruel haben es mir wirklich angetan und machen definitiv Lust auf viel mehr, nicht zuletzt, weil sie bis ins Detail durchdacht sind. Es ist kein abgegriffener 0815-Fantasyroman, sondern beschreibt eine ganz eigentümliche Reise eine sehr eigensinnigen Heldin. Am Anfang musste ich ehrlich gesagt an eine Mischung aus Star Wars (Meister bildet Schüler aus) und One Piece (Alistos sieht bei mir im Kopf einfach wie ein weißer Arlong von diesen Fischmenschen aus) denken, was mich öfter mal zum Schmunzeln bracht.

Ich hatte schon im Vorfeld gelesen, das es sehr blutig werden könnten und das ist auch auf jeden Fall so gekommen. Wer also einen schwachen Magen hat, lässt vielleicht lieber die Finger von Der Dämon von Naruel. 

Mehr Infos über Naruel und die Idee hinter der Geschichte erfahrt ihr hier.

Das Fazit:
Der Dämon von Naruel – Der Berg der Elemente ist ein großartiger Auftakt zu einer tollen Geschichte, die einen mitreißt und vollkommen in die Welt und den Mythos von Naruel hineinzieht. Trotz blutiger Szenen und teilweise Unverständnis für Pans Handlungen meinerseits, ist das Buch eine klare Leseempfehlung für alle, deren Herz bei High Fantasy höher schlägt. Ich bin schon sehr gespannt wies weiter geht. Am 18. April ist der dritte von vier Bänden erschienen Der Dämon von Naurel – Die vergessene Insel.

Bewertung4

Eure

unterschrift

3 Gedanken zu “#Rezension Der Dämon von Naruel Teil 1 – Der Berg der Elemente von Janine Prediger

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