#Rezension Die Gabe der Zeit: Wer war ich? von Alexander Bloom

Quelle: Amazo (c) Aventura
Quelle: Amazo (c) Aventura

Darum gehts: 
Nachdem Manuel Epstein kurze Zeit nach dem Tod seiner Mutter von seiner Adoption erfährt, gerät sein Leben außer Kontrolle. Eine seltsame Frau auf dem Jahrmarkt sagt ihm, dass er in Gefahr sei und ist am nächsten Tag wie vom Erdboden verschluckt. Außerdem hat er auf einmal albtraumhafte Visionen von Männern, die ihn verfolgen. Als die Männer plötzlich auch in der Realität auftauchen, droht sein Leben völlig außer Kontrolle zu geraten. Manuel macht sich auf die Suche nach Antworten. Was hat es mit der Adoption auf sich? Was wollen seine Verfolger von ihm und was hat diese Sophia damit zu tun, von der die alte Dame gesprochen hat? Eine spannende und lebensgefährliche Reise durch halb Europa beginnt, begleitet von alten und neuen Freunden.

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Meine Meinung:
Die Idee hinter dem Buch fand ich richtig gut, auch wenn das Genre eher an einen guten Krimi, als an Fantasy erinnert. Am Anfang fand ich es etwas schwierig in die Geschichte reinzukommen, weil ich mich erst einmal an den Stil des Autors gewöhnen musste, aber das wurde schnell besser.

Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen – wie die Figuren sich immer mehr in die Geschichte verstrickt haben und dann durch die verschiedenen Länder gereist sind war spannend zu beobachten. Insgesamt hatte das Buch eine große Spannungskurve und man wollte auf jeden Fall weiter lesen. Meiner Meinung nach hat man auch ein bisschen gemerkt, dass Alexander Bloom aus dem Film-Umfeld kommt. Auch den Schreibstil fand ich schön zu lesen, auch wenn der manchmal etwas abgehackt wirkt.

Die Figuren konnte mich leider nicht so überzeugen und hier hat es mir etwas an Tiefe gefehlt. Manuel ist auf der einen Seite sehr schnell paranoid, vertraut aber ganz schnell Fremden und auf der anderen schleicht er den bösen Männern immer hinterher und geht jedes Risiko ein. Passt aus meiner Sicht nicht so ganz zusammen mit den Wesenszügen. Abgesehen davon: Wer rennt denn immer seinen Verfolgern hinterher oder in die Arme? Das ist wie in Horrorfilmen mit der Tür – man weiß, dass gleich etwas schlimmes passiert. Dadurch war die Geschichte an manchen Stellen etwas vorhersehbar.

Am Ende blieb der große Knall leider aus, weil nichts irgendwie richtig aufgelöst worden ist, was ich persönlich sehr schade fand. Der Hintergrund, warum Manuel gejagt wurde fand ich war noch nicht so die perfekte Lösung, man hat irgendwie ein viel größeres Geheimnis erwartet. Vielleicht kommt ja noch etwas im zweiten Band?

Mein Fazit:
Ein gelungenes Debüt von Alexander Bloom. Wer war ich? bringt sehr viel Spannung mit und ist eine toll aufgebaute Geschichte, die den Spannungsbogen noch einmal zusätzlich steigert. Leider hatte ich mir durch den Klappentext noch mehr erhofft und fand die Auflösung der Geschichte, dafür das sie abgeschlossen sein soll, nicht sehr gut. Auch die Figuren sind mir etwas zu flach geraten. Das Buch ist aber auf jeden Fall für jeden etwas, der spannende Geschichten mag.

Bewertung3

Eure

unterschrift

3 Gedanken zu “#Rezension Die Gabe der Zeit: Wer war ich? von Alexander Bloom

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