#Rezension Inferi von J.K. Bloom

Quelle: Neobooks
Quelle: Neobooks

Darum gehts
In der Zukunft. Die Welt wurde vor wenigen Monaten von so genannten Meregas heimgesucht – mutierte Tiere, die kaum zu töten sind, außer man weiß wie. In dieser Welt gibt es nur noch wenige Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Nur der Stärkste überlebt. In diesem Chaos stecken Belle und ihr Bruder Phil, die sich vom staubigen Südamerika auf den Weg nach Charleston machen, um die Aufzeichnungen des Biologen Abrahams Mason zu finden, der die Meregas erforscht hat und die Rettung für die gesamte Menschheit bereithält. Unterwegs werden sie getrennt und Belle wird unwiderruflich durch die Meregas verändert.
Quasi auf der anderen Seite der Welt kämpft Luke von Grönland aus, ebenfalls nach Charleston und zu Abraham Mason zu gelangen. Unterwegs trifft er auf Jasper und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Aber auch sie werden auf dieser Reise unwiderruflich verändert und Lukes und Belles Schicksale sind plötzlich miteinander verwoben…

Neugierig? Hier findest du die Leseprobe.

Meine Meinung
Erst einmal: dieses Cover! Ich habe mich gleich darin verliebt – ist es nicht wunderschön?
Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und man findet gut in die Geschichte hinein. Erzählt wird abwechselnd von Belle und von Luke, wobei Belle aus der ich-Perspektive erzählt und Lukes Geschichte nur in der dritten Person. Die Stimmung hat etwas postapokalyptisches und erinnert an Filme wie The Day after Tomorrow, I am Legend oder Resident Evil. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass gleich etwas um die nächste Ecke kommt und versuchen will die abzumurksen, dementsprechend spannend ist es auch. Am Anfang leider erst nur aus Belles Sicht, aber das ändert sich bald.

Die Idee von den Meregas fand ich sehr gut und es war total interessant immer Neues über die Rasse zu erfahren, wobei ich sogar gerne noch mehr gewusst hätte. Es war erschreckend zu lesen, wie die Menschheit sich seit dem verändert hat und wie mit Frauen umgegangen wird. Den Ausdruck „Gebärmaschine“ fand ich hier sehr passend, aber auch „Lustspielzeug“ hätte wohl gepasst. So viele Idioten, also wirklich.

Die Charaktere fand ich alle sehr gut beschrieben, man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Insbesondere Belle hat mich überrascht. Auf den ersten Seiten wirkt sie richtig tough und eiskalt, aber eigentlich ist sie eine sehr liebe und gütige Person. Auch die Menschen, denen Belle, Phil, Luke und Jasper auf ihrer Reise begegnen sind zum Großteil überraschend nett, was zeigt, dass die Menschheit doch nicht ganz verloren ist. Hier hätte ich gerne erfahren, was aus einzelnen Personen geworden ist. Am tollsten fand ich aber Blue. 🙂

Das Ende fand ich persönlich ziemlich unbefriedigend. Und ich hab im Epilog die Ereignisse aus dem vorherigen Kapitel immer noch nicht glauben können, weil der Inhalt hier krass zum Gegensatz der Kapitelüberschrift war.

Mein Fazit
Inferi ist auf jeden Fall etwas für Leute, die auf eine Mischung von Dystopie, Fantasy und Aliengeschichte Lust haben. Es ist wirklich gut geschrieben und die Apokalypsen-Atmosphäre macht die Geschichte unglaublich spannend, ob es überhaupt alle schaffen. Ich fand die Auflösung der Geschichte an sich nicht schlecht, aber leider sind mir einfach zu viele Fragen offen geblieben über die Meregas, Personen, die man unterwegs kennengelernt hat, und generell das Ende. Dafür war es ein Einteiler, also kein zähes Warten auf den zweiten Teil. Inferi bekommt damit von mir 4/5 bücherschmöckerern.

Vielen Dank an Neobooks, J.K. Bloom und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar im Zuge der Leserunde!

Bewertung4

Eure

unterschrift

 

4 Gedanken zu “#Rezension Inferi von J.K. Bloom

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