Buchvorstellung „In eine bessere Welt“ von Niklas J. Wingender

(c) Niklas J. Wingender

Am 29. Mai ist In eine bessere Welt von Niklas J. Wingender als eBook erschienene. Das Buch umfasst zehn Kapitel auf 146 Seiten und ist aus dem Bereich Drama, enthält aber auch Elemente aus dem Bereich Fantasy.

(c) Niklas J. Wingender Quelle: Amazon

Klappentext
Ohne Verabschiedung bricht Fynn in der Morgendämmerung auf.
Im Gepäck trägt er nur das Nötigste, um in der Wildnis zu überleben, ein belastendes Geheimnis und die Hoffnung auf eine bessere Welt.
Sehnsucht lenkt seine Schritte, während ihn die Erinnerungen an seine Liebe verfolgen.
Die düstere Realität verschwimmt immer mehr mit ihrer gemeinsamen Traumwelt und alle Hoffnung scheint verloren.
Wird Fynn dennoch sein Glück finden?

 

Die Personen 
In dem Buch macht sich Fynn auf den Weg in die Wildnis, weil in seiner Vergangenheit etwas passiert ist, was er zu verdrängen versucht. Er ist sehr negativ eingestellt und ist komplett hoffnungslos. Warum, das erfährt man erst im Laufe des Buches. Die Geschichte wird abwechselnd in der realen Welt und in einer Traumwelt aus der Sicht von Fynn erzählt.

Michael ist Fynns Begleiter und die beiden verstehen sich auf Anhieb. Auf ihren Wanderungen philosophieren die beiden über den Sinn des Lebens und beziehen sich dabei häufig auf Gedichte, Filme und Bücher, die ihnen gefallen. Michael hat eine sehr ironische Sicht auf das Leben und hat auch mehrere Eigenarten.

Die Eisprinzessin lernt Fynn über das Internet kennen und baut mit ihr zusammen seine Traumwelt auf. Beide sind begeistert von der Macht der Worte und schreiben gerne. In seiner Traumwelt findet Prinz die Prinzessin wunderschön und ihr Leben ist sorglos. Im echten Leben hat die Eisprinzessin aber einige Problem und ist froh, wenn Fynn sie mit einem Traum rettet.

Textauszug

Ich wartete kurz. Stille legte sich auf den Ort, andächtig, fast liebevoll.
Dann tat ich endlich das, was ich schon längst hätte tun sollen: Ich schrie. Ich brüllte, tief und grollend, wie ein verletztes Tier.
All meinen Kummer, all meine Wut legte ich in diesen Schrei. Holte ihn tief aus meiner Brust. Tief aus meiner verletzten Seele, in die sich die scharfen Krallen einer Frau geschlagen hatten.
Ich ließ sie raus, die Schreie, die in mir tobten und wüteten. Ein Heulen, in dem alles lag, was aus dem Ruder gelaufen war.
Schmetterte der Natur all das entgegen.
Zerriss die Stille.
Zerschlug sie wie eine Flasche auf Stein.
Holte den Kummer aus dem düsteren Gefängnis in meinem Inneren.
Wo er, ohne Tageslicht und Hoffnung, hinter Stäben aus Schweigen eingesperrt gewesen war. Mein Gebrüll verhallte. Ein Vogel sang und der Wind rauschte in den Kronen der Bäume.
Und ich saß in dieser verrückten Welt und weinte.

Hat euch der Textauszug gefallen? Dann schaut hier gleich direkt in die Leseprobe

 

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