#Rezension Das Juwel – Die Gabe von Amy Ewing

(c) Fischer
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Darum gehts
Violet ist eine Surrogate. Mit 17 wird sie an die Adeligen der Stadt versteigert, um fortan als Leihmutter im Juwel, dem innersten Kreis der Stadt zu leben. Zur Schau gestellt und wie ein Gegenstand behandelt, will Violet nichts lieber als so schnell wie möglich vor ihrem Leben fliehen, doch das ist unmöglich. Bis eines Tages ein Diener ihr einen Ausweg bietet. Doch dafür müsste Violet ihre beste Freundin und ihre große Liebe, die ihr eigentlich untersagt ist, zurücklassen. Wird sie alles riskieren, obwohl sie nicht weiß, wem noch zu trauen ist?

Meine Meinung
Das Juwel – Die Gabe ist schon eine Klasse für sich. Die Darstellung der Gesellschaft mit den Surrogates und dem Kastensystem, regt zum Nachdenken an und ist erschreckend, aber auch fesselnd. Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden und fand es spannend die einzige Stadt zusammen mit Violet das erste Mal richtig zu erleben.

Man kann sich gut in Violet hineinversetzen und sie ist sympathisch. Allerdings finde ich es komisch, dass sie nie mal auf die Idee kommt die Hospizien einzusetzen, um zu fliegen, bzw. würde sich der Wachstum bestimmt auch in die gegenteilige Wirkung umkehren lassen. Die Liebesbeziehung zwischen Violet und Ash fand ich unglaubwürdig, weil sie sich viel zu schnell entwickelt hat. Ich finde es schade, dass sich in diese Richtung die meisten Liebesbeziehungen mittlerweile entwickeln …einmal gesehen und Zack! Das ist die große Liebe.

Die Entwicklungen in der Geschichte sind spannen, teilweise sehr schockierend und es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Insbesondere vom Ende kann hier als großes (kleines) Finale gesprochen werden. Vorsicht, denn es endet einfach mitten in der Handlung! Zum Glück kommt ja am 25. August 2016 der zweite Teil heraus Das Juwel – Die weiße Rose. Das werde ich mir auch auf jeden Fall holen! 🙂

Mein Fazit
Eine spannende Idee einer zukünftigen Gesellschaft, die schockiert und immer wieder durch unvorhersehbare Wendungen überrascht. Diese Reihe hat Suchtpotential. Leider fand ich einige Figuren und ihre Beziehungen im Buch nicht so überzeugend. Deswegen gibt es „nur“ vier bücherschmökerer.

Bewertung4

Eure

unterschrift

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