#Rezension Im Lande Araga. Das Geheimnis der Elfen von Niklas J. Wingender

(c) Niklas J. Wingender
(c) Niklas J. Wingender

Darum gehts
Spex und Libitor werden vom Rat der Elfen ausgesandt um eine Nachricht an die verfeindeten Zwerge fern der Heimat zu übermitteln. Schon auf der beschwerlichen Hinreise passieren allerlei merkwürdige Dinge, die nicht selten ziemlich glimpflich für die beiden Elfen ausgehen. Insbesondere der Besuch eines Sapiens, ein weises Wesen, was die Zukunft sieht und sich nur äußerst selten zeigt, mahnt die beiden auf der Hut zu sein und sagt große und schlimme Dinge voraus. Bei den Zwergen angekommen schlägt ihnen viel Feindseligkeit entgegen. Durch ihre Reise und Informationen, die Spex und Libitor bei den Zwergen sammeln kommt langsam ans Licht, dass in Araga eine große Verschwörung verschiedener Arten verheimlicht wird, auch unter den Elfen. Wenn die beiden nichts unternehmen zerbricht an den sich drei bildenden Gruppen das Land.

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Meine Meinung
Ich muss sagen den Einstieg in das Buch fand ich nicht ganz einfach, was am Schreibstil von Niklas J. Wingender liegt. Nicht, dass einer auf die Idee kommt, er wäre schlecht. Oh nein, weit gefehlt! Aber wenn man leichten Jugendbuchschreibstil gewöhnt ist, braucht man manchmal schon mal für einen Fantasy Epos. Dementsprechend habe ich für das Buch für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht, aber es hat sich definitiv gelohnt dran zu bleiben! Insbesondere die letzten 100 Seiten waren der Wahnsinn.

Niklas J. Wingender hat mit Araga eine ganz eigene Welt erschaffen, die einen mit ihren Begriffen, wesen, Völkern und Bräuchen komplett in seinen Bann zieht. Ein absolut geniales Werk und ein Muss für Fantasy Fans, insbesondere von Der Herr der Ringe! Der junge Autor ist durchaus mit J. R. R. Tolkien gleichzusetzen und kann neben den großen Fantasy Autoren in den Mund genommen werden.

Die Charaktere Spex und Libitor (und auch alle anderen) sind sehr detailliert ausgearbeitet und strotzden nur so vor Informationen. Es ist als wäre alles real einem Geschichtsbcuh entsprungen (nur ohne die Langeweile). Spex hat mich zwischendurch etwas genervt, weil er doch ziemlich ins melancholische abdriftet und seine Gedanken um seine tote Geliebte immer wieder kreisen lässt, das kann einem schon einmal mürbe machen.

Auf diesen knapp 500 Seiten erlebt man eine wahrhaftige Reise, die mit so viel Inhalt angereichert ist, das es auch gut zwei oder drei Bücher sein könnten, ohne zwischendurch die Spannung zu verlieren. Trotzdem hätte ich gerne noch mehr über die verschiedenen Parteien erfahren. Aber das kommt ja vielleicht im nächsten Teil.

Das Fazit
Ein Fantasy Werk, das Seinesgleichen unter den ganz großen sucht. Im Lande Araga ist außergewöhnlich und ein Muss für Herr der Ringe-Fans. Es ist alles super gut ausgearbeitet, man hat die ganze Zeit über Spannung und wird in eine ganz eigene Welt gezogen, die einen nicht mehr so schnell loslässt. An einer Stelle hätte ich gern noch mehr erfahren und Spex war mit zwischendurch zu melancholisch, daher ziehe ich einen halben bücherschmökerer von der Höchstpunktzahl ab.

Bewertung4.5

Eure

unterschrift

4 Gedanken zu “#Rezension Im Lande Araga. Das Geheimnis der Elfen von Niklas J. Wingender

  1. Tolle Rezension! Da freut sich Niklas sicherlich sehr drüber, vor allem über den Vergleich mit Tolkien 😊
    Ich mag den Schreibstil auch sehr, habe „In eine bessere Welt“ von ihm gelesen & rezensiert, ein sehr poetisches Buch.
    „Im Lande Araga „habe ich auch noch vor mir, freue mich drauf.

    LG Nicci ❤

    Gefällt 1 Person

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