#Rezension Die einzige Art, Spaghetti zu essen von Nicole Brausendorf

(c) Ullstein
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Darum gehts
Nachdem Olivas – auch Liv genannt – Mutter sitzen gelassen wurde, brauchen beide dringend einen Tapetenwechsel und ziehen hoch in den Norden von Deutschland. Die etwas unsichere Liv findet hier wieder erwartend bei ihrer etwas abgedrehten Nachbarin Nessie und ihrer besten Freundin Nadine schnell Anschluss. Als sie Leander trifft, den blinden Keyboarder einer Band ist es als würde für Liv die Welt kurz stehen bleiben. Beide verlieben sich sehr schnell in einander und müssen mit den Problemen der ersten großen Liebe kämpfen, noch erschwert durch Leanders Einschränkung.

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Meine Meinung
Ich hab Nicole Brausendorf auf der LLC im März persönlich kennen gelernt und nachdem sie etwas davon erzählt hat, wie das Buch entstanden ist und wegen dem tollen Titel und dem wirklich schönen Cover wollte ich dieses Buch unbedingt lesen! Zum Glück durfte ich es jetzt vorab lesen und muss euch sagen: Wenn dieses Buch erscheint, dann rennt zum nächsten Buchladen und schnappt es euch, als wäre es ein wildes und seltenes Pokemon!

Der Einstieg fiel mir total leicht und direkt war ich von Nicole Brausendorfs frechem und wirklich witzigem Schreibstil fasziniert. Obwohl Liv als Charakter manchmal nicht sehr selbstsicher ist, weiß sie eigentlich immer etwas schlagfertiges zu sagen. Sie ist nicht die typische Heldin ihres eigenen Lebens, sondern kämpft sich so durch die Tücken und Fallen des Lebens und der ersten Liebe.

Und genau das ist es, was mich an dem Buch auch so gefesselt hat. Die Geschichte von Liv und Leander ist direkt aus dem Leben gegriffen, wie wahrscheinlich jeder in diesem Alter sie mal erlebt oder erlebt hat. Ich selbst hab mich auf jeden Fall total in dem Buch wiedergefunden. Es wird die Realität erzählt wie es bei der ersten Liebe abläuft, keine geblümte süße Liebesroman Version, wie sonst öfter mal. Das einzige, was mich minimal gestört hat und eigentlich gar nicht erwähnenswert ist war, dass es manchmal etwas schnulzig ist (danke Leander) und dass es doch relativ fix geht mit den beiden. Aber das ist schon meckern auf hohem Niveau und man vergisst es auch relativ schnell wieder.

Ich konnte Die einzige Art, Spaghetti zu essen auch einfach nicht aus der Hand legen. Ich wollte im Bett nur kurz lesen und schwupps war es drei Uhr Nachts. Man merkt richtig die liebe die die Autorin in jede Zeile gesteckt hat und mit welcher Hingabe sie ihre Figuren erschaffen hat. Denn ich hab selten ein Buch gelesen, wo man wirklich über alle Nebencharaktere so unglaublich viel erfahren. Egal ob Livs Opa, die Band oder Leanders Eltern…sie könnten mir alle mal auf der Straße über den Weg laufen.

Das Fazit 
Ein wunderschönes Debüt, das es auf jeden Fall verdient hat gelesen zu werden! Die einzige Art Spaghetti zu essen ist echt und mitten aus dem Leben gegriffen. Gepaart mit dem witzigen und lockeren Schreibstil der Autorin ergibt das einfach eine tolle Geschichte, die man an einem Stück durchlesen kann.

Die einzige Art, Spaghetti zu essen erscheint am 12. August!

Bewertung5

Vielen Dank an den Ullstein Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Eure

unterschrift

4 Gedanken zu “#Rezension Die einzige Art, Spaghetti zu essen von Nicole Brausendorf

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