#Rezension Küssen und andere lebenswichtige Dinge von Katherine Center

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Kuessen und andere lebenswichtige Dinge von Katherine Center (c) blanvalet

Darum gehts
Helen ist seit einem Jahr geschieden und auf der Suche nach etwas, um sich wieder selbst zu finden. Ihre Wahl fiel auf ein Überlebenstraining, bei dem schon Leute umgekommen sind. Dazu geraten hat ihr ihr Bruder Duncan, der ein ziemlicher Chaot und eine Nervensäge ist. Froh endlich mal etwas für sich zu tun ist Helen gar nicht begeistert, als sie Jake, Duncans besten und ebenfalls furchtbar nervigen Freund, mit auf die Fahrt nehmen muss. Mit dem Trip beginnt ein Abenteuer, bei dem Helen einiges über sich lernt. Und auch über die Liebe, denn Jake ist schon seit über sechs Jahren in sie verliebt – nur davon weiß Helen nichts.

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Meine Meinung
Der Einstieg gelingt ganz mühelos. Helen erzählt die Dinge aus ihrer Sicht in einer Rückblende. Die ganze Geschichte ist eine schöne Geschichte über die Reise zu sich selbst und perfekt gemacht, um sich damit raus an die frische Luft zu setzen und etwas zu lesen. Den Schreibstil von Kathrine Center ist schön und oft sehr lustig. Besonders manche Naturbeschreibungen fand ich richtig schön. Man konnte sich super in die Situation hineinversetzen.

Die Charaktere sind wirklich sympathisch. Duncan ist so ein unverbesserlicher Chaot, den man einfach gern haben muss – insbesondere nachdem man etwas mehr über den Familienhintergrund erfahren hat. Jake und Helen habe ich auch total gerne auf diesen Trip begleitet, obwohl ich auch sagen muss, dass ich zwischendurch gerne mal beide kräftig durchgeschüttelt hätte. Ich finde die Entwicklung, die Helen hinlegt ganz enorm; sie wächst sehr über sich hinaus. Aber bis es so weit ist dauert es etwas.

Den Aufbau der Story fand ich nicht ganz ganz so gelungen. Man erwartet erst, dass das Sicherheitstraining das ganze Buch über dauert. Natürlich macht es die Haupthandlung aus, aber meiner Meinung nach, war es viel zu schnell vorbei und hab mich über den Teil danach etwas gewundert, was allerdings auch wichtig für Helens Entwicklung war. Außerdem gab es meiner Meinung nach ziemlich oft langatmige Stellen zwischendurch, wodurch sich das Buch gezogen hat.

Den Epilog fand ich dann noch einmal besonders schön, der den ganzen Eindruck von Helen gut abgerundet hat.

Das Fazit 
Ein schönes Buch, um wieder etwas mehr auf sich selbst zu hören und auf die Liebe zu hoffen. Mit sehr sympathischen Figuren, die zum Ende dann doch noch eine beachtliche Entwicklung hinlegen. Insgesamt aber leider etwas zu langatmig, vor allem in der Mitte. Küssen und andere lebenswichtige Dinge bekommt von mir 3,5 bücherschmökerer.

Vielen Dank an blanvalet für das Rezensionsexemplar!

bewertung3,5

Eure

unterschrift

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