Musik um und in Büchern – geht das?

In letzter Zeit wird es immer geläufiger, den passenden Soundtrack zum Buch direkt mitzuliefern. Besonders emotionale Situationen, die der perfekten musikalischen Untermalung bedürfen (Mein bester letzter Sommer) oder die ganz neu zum Buch geschrieben werden (Maybe Someday). Oft führen die Autoren auch eine Liste auf mit der Musik, die sie beim Schreiben gehört haben und die sie im Prozess inspiriert haben. Doch ist das wirklich gut?

Wenn man die Musik zum Buch hat kann man über die Geschichte hinaus noch einen Moment in denen einzelnen Sekunden zwischen den Zeilen verweilen und einfach die Gefühle und Emotionen genießen, die auf einen einprasseln und die Welt um einen herum komplett verschwinden lassen. Nur findet man auch immer das richtige Lied zur richtigen Szene wieder? Und jeder verbindet doch etwas anderes mit bestimmten Songs.

Dabei sind sich Musik und Buch doch ziemlich ähnlich. Beide können eine ungemeine Ausdruckskraft haben und besitzen die Fähigkeit einen komplett einzusaugen. Man ist einfach gefangen von einem Zauber, den das Erzählte in dem Leser selbst auslöst. Einige verbinden es direkt miteinander und hören beim Lesen Musik, die sie dann anschließend mit dem Gelesenen verbinden. Ich gehöre selbst auch dazu. Wenn ich gerade in der Stimmung bin höre ich Musik beim Lesen, um mich wirklich von der Welt abzuschotten und komplett entspannen zu können. Damit schaffe ich mir unbewusst meinen eigenen Soundtrack für ein paar Stunden meines Lebens. Oben seht ihr eins meiner Lieblingslieder im Moment für meine kleine Lesepause.

Aber ich genieße es auch, einen Blick in die Gedanken des Autors oder der Autorin werfen zu können und in etwas die Emotionen, die sie mit einer Szene ausdrücken wollten noch verstärkt wahrzunehmen.

Wie seht ihr das? Playlist ja oder nein? Hört ihr Musik beim Lesen? 

Eure

unterschrift

6 Gedanken zu “Musik um und in Büchern – geht das?

  1. Ich höre immer Musik, auch beim Lesen.
    Und die Idee eine Playlist ins Buch zu integrieren finde ich super. Bei „Mein bester letzter Sommer“ habe ich die Lieder gehört und wenn sie im Buch genannt wurden auch extra noch mal hin gezappt. 😊
    Finde es toll, wenn Autoren sich diesbezüglich auch Gedanken machen.

    LG Nicci

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  2. Ich höre manchmal Musik beim Lesen, meistens eher ruhige und von Interpreten, dessen Songs ich nicht komplett mitsingen kann, da ich mich sonst nur dadurch ablenken lassen würde 😀

    Ich finde es auch immer schön, wenn Autoren am Ende des Buches eine kleine Playlist zeigen, die ich mir im Nachhinein anhören kann 🙂

    Liebst, Lara.

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  3. An sich finde ich die Idee nicht schlecht, Musik direkt zum Buch zu haben. Für mich wäre es allerdings nichts, da ich -abgesehen von klassischer Musik- keine Musik hören kann, ohne davon total beim Lesen abgelenkt zu werden. Ich glaube, sowas muss man einfach „können“.

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  4. Interessante Idee, aber ich könnte das nicht! Sobald ich Musik höre zum lesen muss ich mitsingen und muss mich irgendwie voll auf das Gefühl zum Lied konzentrieren. Da kann ich zwar noch weiterlesen, aber habe danach keine Ahnung mehr, was ich gelesen habe^^

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  5. Ich höre sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben Musik. Dabei ist es aber egal, ob die Musik 100%ig zum Buch passt.
    Die Idee, als Autor eine Playlist im Buch aufzuführen, finde ich gut. Leider ist das aber selten auch mein Musikgeschmack.

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