#Rezension Honigmilchtage. Ein Glücksroman von Julia Rogasch

(c) Ullstein
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Darum gehts 
Eigentlich läuft alles gut in Carlas Leben. Sie ist glücklich mit ihrem Mann Julius, hat eine tolle Schwester und tolle Freunde, die immer für sie da sind und arbeitet in einem Pharmaunternehmen als Außendienstlerin. Doch Carla ist vor allem durch ihren Job unglücklich und fragt sich, was es eigentlich braucht um wirklich glücklich zu sein. Dabei hilft ihr ein Ratgeber, den sie von ihrer Freundin Nele geschenkt bekommt.

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Meine Meinung 
Die Idee hinter dem Roman ist wirklich ein schöner Gedanke: Man findet sein Glück, wenn man mit sich und seinem Leben zufrieden ist, die Kleinigkeiten beachtet und irgendwie fügt sich alles dem Positiven am Ende. Leider kommt dieses Gefühl bei mir beim Lesen aber nicht auf.

Der Einstieg gelingt relativ Mühelos. Man wird schnell in den Alltagstrott von Carla hineingeworfen und versteht, warum sie so unglücklich ist. Man erfährt auch ziemlich viel über die Charaktere und ihr Leben, aber leider sind mir die Carla, Julius und Co doch zu platt gestaltet. Sie wirken einfach nicht wie reale Personen, obwohl die Probleme vermutliche viele im Alltag haben.

Die Story an sich ist danach schön durchdacht und aufgebaut – aber leider auch sehr vorhersehbar. Für mich waren kaum überraschende Wendungen dabei und in manchen Situationen, besonders in einer, wo Marie und Carla komplett überreagieren, war ich so genervt, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste.

Ich konnte das Buch leider einfach nicht mit einem schönen Wohlfühlgefühl, wie im Buch immer durch eine Tasse heiße Milch mit Honig beschrieben wird, zuklappen. Es war nicht nur die Vorhersehbarkeit, die mich gestört hat, sondern, dass alles auch einfach zu positiv dargestellt wurde. So läuft das Leben einfach nicht. Und auch diese ganzen Kosenamen, die sich die Leute sofort geben und sich direkt ihre Lebensgeschichte gefühlt anvertrauen, war mir einfach zu unrealistisch und hat mich sehr gestört.

Das Fazit  
Aus der Geschichte und ihrer Idee hätte man viel machen können. Leider sind mir die Charaktere nicht plastisch genug und die Story zu unrealistisch. Ich bin einfach nicht komplett im Buch versunken, sondern auf die Dauer eher von den Figuren und der übermäßig positiven Darstellung genervt. Leider nicht mein Fall.

Trotzdem vielen Dank an Julia Rogasch für das Rezensionsexemplar im Rahmen der Blogtour

Bewertung2

Eure

unterschrift

3 Gedanken zu “#Rezension Honigmilchtage. Ein Glücksroman von Julia Rogasch

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