#Rezension Wolf Moon River von Rainer M. Schröder

Darum gehts
Olivia und Patrick stürzen gemeinsam mit Patricks Mutter auf dem Weg zu einer einsamen Blockhütte mitten in der Kanadischen Wildnis ab. Wieder Erwarten können alle drei überleben, der Fuß von Patricks Mutter ist jedoch gebrochen. Gemeinsam machen Olivia und Patrick sich auf den Weg in das nächste Camp, um Hilfe zu holen. Dabei können die beiden sich nicht ausstehen. Und für den Weg durch die Wildnis bleiben den beiden nur wenige Mittel und noch weniger Tage, um sich zu retten.
Gleichzeitig flieht Jack vor seinen Freunden Scott und Franck, weil die beiden beobachtet haben, wie er jemanden umgebracht hat. Als ihm die Nahrung ausgeht trifft er auf Olivia und Patrick und sieht seine Rettung gekommen. Er lässt die beiden im Dunkeln darüber, wer er wirklich ist. Doch dann spitzt sich die Situation zu…

Neugierig? Hier findest du die Leseprobe!

Meine Meinung  
Der Einstieg in die Geschichte hat mich schon etwas verwirrt. Im Klappentext wird nur von Patrick gesprochen, aber am Anfang geht es eine ganze Weile nur um Olivia und Jack. Sowieso habe ich mir die Geschichte und ihren Verlauf nach dem Klappentext ganz anders vorgestellt. Den Stil von Rainer M. Schröder finde ich angenehm zu lesen und erzeugt an den richtigen Stellen Spannung und ist sehr atmosphärisch. Nur die Dialoge waren mir etwas zu platt. Kennst du das, wenn sich ein Dialog richtig „geschrieben“ anhört? Genauso ging es mir häufig während sich zwei Personen unterhalten, insbesondere bei Olivia.

Im Buch wird aus verschiedenen Sichten von allen handelnden Personen erzählt und es kommt wirklich gut rüber, wie die einzelnen Personen charakterlich gestrickt sind, man merkt deutlich die unterschiedlichen Wesenszüge. Abgesehen von Patricks Art, die mich zwischendurch wirklich aufgeregt hat, kam ich mit allen Personen gut zurecht. Aber: Gibt es kein Jugendbuch mehr, was ohne eine tragische Familiengeschichte auskommt? Es sind doch nicht alle Jugendlichen durch ihre Eltern traumatisiert.

Die letzten gut 40 Seiten wird es dann noch einmal richtig spannend, weil sich alle Handlungsstränge zuspitzen und am Ende ein Knall mit einer sehr überraschenden Wendung auf einen wartet. Während dieser letzten Seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Das Fazit 
Wolf Moon River ist einer sehr gut aufgebaute, spannende Geschichte, bei der man noch einiges über das Überleben in der Wildnis lernen kann. (Ich glaube ich wäre dank Olivia gut auf eine Zombieapokalypse vorbereitet.) Vor allem die überraschende Wendung am Ende, wertet die gesamte Geschichte noch einmal auf. Leider entsprach meine Vorstellung der Geschichte nach dem Klappentext gar nicht der Realität und hat mich am Anfang verwirrt in die Story einsteigen lassen. Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen und damit drei bücherschmökerer.

Vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!

Bewertung3

Eure

unterschrift

2 Gedanken zu “#Rezension Wolf Moon River von Rainer M. Schröder

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