Frankfurter Buchmesse – Mein Messebericht

Ja ich weiß – die Frankfurter Buchmesse ist schon wieder drei Wochen her. Aber bisher konnte ich die Eindrücke einfach nicht in Worte fassen. Dieses Jahr war ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse – von Donnerstag bis Sonntag. Also beinahe die volle Dröhnung. Und ich muss sagen es hat mich wirklich umgehauen. Ich habe so viele neue Leute kennen gelernt, egal ob Blogger, Autor oder Verlagsmensch. Es war einfach berauschend den ganzen Tag von Büchern und buchliebenden Menschen umgeben zu sein. Es hat einfach richtig glücklich gemacht. ❤

Viele Menschen, noch mehr Bücher…

Aber ich will euch nicht damit langweilig, was ich minutiös an jedem einzelnen Tag gemacht habe. Das braucht glaube ich niemand, oder? Daher nur eine kleine Zusammenfassung der Impressionen. Fangen wir an mit: Es war warm. Warm und man hat sich am Wochenende die Füße in den Bauch gestanden. An den Fachbesuchertagen konnte man die Messe in ihrer Gesamtheit wahrnehmen (auch, wenn das glaube ich nur sehr schwer umzusetzen ist). Man wird mit Eindrücken überschüttet, und geht erst einmal mit großen leuchtenden Augen durch die Gänge. So ungefähr sah Tag 1 aus. 😀

Danach kann man sich wenigstens etwas mehr auf einzelne Stände konzentrieren. Tritt mit Verlagen und Autoren in Kontakt…und wenn gar nichts mehr geht, findet man sich einfach am Drachenmond Stand ein, um ein gemütliches Messepicknik zu halten. Der Stand sah mit seinen ganzen Postern so unglaublich schön aus! Und es war einfach toll, mal so viele Drachen kennen zu lernen (die Schlange, die während der Signierstunde vor dem Stand war eher weniger, das kann ich euch sagen).

Wir brauchen Klischees?!

Für nächstes Jahr hab ich schon zwei Sachen gelernt: kälter anziehen und weniger Termine einplanen. Ich habe es gerade einmal zu der Hälfte der Sachen geschafft, die ich im Vorfeld geplant hatte. Aber es war es trotzdem wert. ❤ Hier zwei Sachen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

  1. Klischees sind zwar manchmal nervig, aber wir brauchen sie auch im Buch. Ohne bestimmte Klischees sind wir einfach nicht glücklich mit der Geschichte. Wobei man auch bewusst mit ihnen spielen kann. Indem man ein Klischee bricht, wo es der Leser gerade erwartet, erzeugt man überraschende Wendungen. Macht es zum Beispiel so wie Andi Dutter– der bringt auch mal gerne seine Protagonisten um. 😀 (Vom Herzenstagefestival – Panel zu Klischees in der Romantasy)
  2. Das Ende muss immer zur Geschichte passen. Natürlich ist ein Happy End schön, aber wenn es nicht zur Geschichte passt, dann ist das eben so. Dann müssen wir auch ohne Happy End auskommen. Und wer sagt, dass das glückliche Ende immer in der Liebe liegt? (Vom Panel Große Gefühle bei Droemer Knaur)

Was mich wirklich hart getroffen hat, war das Wochenende. Es meinten alle es wäre voll, aber das war Wahnsinn! Wäre ich nur als Wochenendbesucher vor Ort gewesen, ich würde nicht wieder kommen. Von der eigentlichen Messe hat man nichts mitbekommen, weil man nur durch die Hallen gehetzt ist, um den Massen zu entfliehen und stundenlang bei den Signierstunden anstand. Ja, die Signierstunden. Gelohnt hat es sich trotzdem. Hier meine Ausbeute von der Buchmesse:

Ein ganz besonders dickes Dankeschön noch einmal an Jenni Lenz von Die Buchmaid, Nicci Trallafitti von Trallafittibooks und Linda Schipp (Memories to Do: Allies Liste)! Ich hab euch lieb und ohne euch, wäre die Messe ganz sicherlich nicht so unvergesslich gewesen. So jetzt gehts zu den Fotos. Ich hoffe dieser kleine Messebericht hat euch gefallen und wir sehen uns nächstes Jahr auf der FBM17
Eure

unterschrift

2 Gedanken zu “Frankfurter Buchmesse – Mein Messebericht

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