Hinter den Kulissen – Fragen an Carolin Kippels zu „Chaostheorie des Lebens“

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Name: Carolin Kippels
Alter: 21
Hobbys: Schreiben, natürlich Lesen und Sport, wenn mich die zwei anderen Hobbys dazu kommen lassen. 🙂
Lieblingsgenre: Muss ich mich auf ein Genre festlegen? Ich glaube, ich lese Fantasy aber am liebsten
Veröffentlichungen: Gegen das Zwielicht, Chaostheorie der Liebe, Chaostheorie des Lebens

 

 

Ein paar kleine Fragen zum Warmwerden

Einhorn oder Drache? Einhorn, das funkelt schön.
Sommer oder Winter? Winter, ich liebe Schneeflocken!
Heiße Schokolade oder Tee? Heiße Schokolade, passt auch gut zum Winter 😉
Disney Film oder Actionthriller? Weder noch, ich bin eher ein Fan von Dramen
Print oder E-Book? Am besten beides
Fernsehen oder Stream? Stream!

Die Reihe heißt ja Chaostheorie (abgesehen davon, dass Cover und Titel wunderschön sind) – Wie viel Chaos steckt tatsächlich dahinter?

Ich denke, dass der Titel sehr gut passt. Gabriel und Alina sind beides Chaoten und es gelingt ihnen aus den verschiedensten Gründen nicht, Ordnung in ihr Leben zu bringen. Dann ist da noch das Leben an sich, das die Beiden in schwierige Situationen bringt. Zum Schluss lässt sich aus manchen Situationen auch nur das Beste machen. Denn richtig planen lässt dich das Leben ganz sicher nicht.

Apropos ungeplantes Leben: Im ersten Teil gehen die beiden einen ungewöhnlichen Deal ein. Ist dir so etwas auch schon einmal passiert?

Eher nicht. Um ehrlich zu sein: Ich bin ich was so etwas angeht immer sehr skeptisch und ein Mensch, der eher selten Risiken eingeht.

Glaubst du denn an die berühmte Liebe auf den ersten Blick?

Ja und nein. Ich glaube tatsächlich, dass es Menschen gibt, die von Anfang an eine besondere Anziehung auf uns haben können und das daraus etwas sehr Intensives entstehen kann. Aber damit daraus wirklich Liebe wird, ist glaube ich mehr erforderlich: Man muss sich kennenlernen, das Vertrauen des anderen/der anderen gewinnen und später auch an der Beziehung arbeiten.

Gehen wir etwas mehr auf die Charaktere ein. Gabriel ist ein typischer Bad Boy und Alina ein Good Girl. Warum glaubst du funktioniert dieses Klischee so gut? Liest du es selbst gerne in Büchern?

Wahrscheinlich funktioniert es so gut, weil es Gegensätze sind. Das macht es von vornherein interessanter. Außerdem kommt es so zu den unterschiedlichsten Problemen, Drama und Herzschmerz. Das mögen an sich viele Leser. Zum Schluss kommt es letztendlich noch darauf an, wie ein Klischee umgesetzt wurde. Wenn es trotz Klischees gute Gedanken gibt, ist es auch eine tolle Story.

Welche Klischees geht für dich trotz guter Umsetzung denn gar nicht in einem Roman?

Ring für die Hochzeit im Sektglas, wenn der Antrag gemacht wird… Ein bisschen kreativer darf es schon sein.

Noch mal zurück zu Gabriel und Alina. Glaubst du, dass auch im realen Leben eine Beziehung zwischen Menschen aus so zwei unterschiedlichen Welten funktionieren könnte?

Auf jeden Fall. Es wird bestimmt zu Missverständnissen und ähnlichem kommen, aber, wenn beide Personen Einsicht zeigen und ehrliches Verständnis vorhanden ist, funktioniert es ganz bestimmt.

Nach dem Happy End in Teil 1 geht es ja erst richtig los. Kann der Alltagsdruck so eine Beziehung leicht kaputt machen?

Deswegen habe ich mich auch dafür entschieden, dass es im zweiten Teil der Chaostheorie-Reihe, einige Aufs und Abs gibt. Ich denke es ist wichtig für jeden persönlich herauszufinden, wie er/sie mit Stress etc. am besten umgeht.

Hast du direkt nach dem ersten Teil weitergeschrieben? 

Gabriel und Alina sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es gab eine kleine Pause dazwischen, aber trotzdem war es nicht schwer mich wieder in sie hineinzuversetzen und die Story weiterzuspinnen. Es hat Spaß gemacht.

Wie lange hast du für den zweiten Chaostheorie-Teil gebraucht? Ging er dir flüssiger von Hand als Band 1? 

Ich glaube es waren 2-3 Monate, aber dann kam natürlich die Arbeit mit dem Verlag dazu und der hatte noch einige Kritikpunkte. Zum Beispiel hat die Lektorin einige Male Gabriels Verhalten kritisiert. Wir hatten einige Diskussionen drüber, aber das Endprodukt stellt beide Seiten zufrieden.

Sind du und die Charaktere schon Freunde geworden? Wer ist dein Lieblingscharakter?

Ja, ich denke schon, dass die Protagonisten und ich „Freunde geworden sind“. Aber einer meiner weiteren Lieblingscharaktere ist Jana, Alinas beste Freundin. Sie bringt die Beiden immer wieder auf den richtigen Weg, vor allem natürlich Alina. Jana ist ehrlich, treu und sagt auch, wenn ihr etwas nicht passt.

Da fällt der Abschied bestimmt irgendwann schwer. Wird es denn noch einen dritten Teil geben, oder bleibt es bei einer Dilogie?

Wenn es nach mir geht, gibt es auch einen dritten Teil. Aber das kommt auch auf den Verlag und natürlich die Leser an. Ideen habe ich aber. 🙂

Wo wir gerade über Ideen sprechen: Weißt du von Anfang an, wo die Reise in deinen Büchern hingeht? Oder schreibst du die Geschichte runter, wie es gerade kommt?

Tatsächlich nicht. Ich habe beim Schreiben immer eine grobe Idee, die sich aber erst über die Zeit so richtig entwickelt und weiter ausgebaut wird.

Und wie sieht das während des Schreibens aus? Lässt du dich von Musik inspirieren und was hörst du dann?

Ja, Musik zum Schreiben brauche ich. Es sei denn es ist gerade eine wirklich schwierige Szene, die ich mir nicht gut vorstellen kann. Dann brauche ich schon etwas Ruhe. Ansonsten ist es immer abhängig von dem, was ich gerade schreibe. Wenn ich Fantasy schreibe ist es meistens etwas düsterer: Evanescence oder Filmsoundtracks. Bei Romance ist es dagegen vollkommen anders. Da führe ich mir One Republic, Taylor Swift und Tove Lo zu Gemüte. Es muss eben zu der Stimmung passen.

Sehr interessante Mischung. Was ist als nächstes Projekt geplant? Wann können wir damit rechnen?

Ich habe ein Fantasyprojekt geplant, das schon einige Testleser begeistert hat. Nach Romance würde ich jetzt ganz gerne wieder etwas Fantasy schreiben. Dann habe ich etwas Abwechslung. Das Fantasyprojekt ist etwas düsterer und beschäftigt sich mit Engeln, Dämonen und der Apokalypse. Romantik soll dort auch nicht zu kurz kommen, aber wird nicht der Fokus sein. Fertiggeschrieben ist das Projekt schon, aber da ich es wohl nicht Forever anbiete, muss ich noch schauen, wo ich es unterbringe. Und vielleicht geht es, wenn der Verlag will, auch mit Alina und Gabriel weiter.

Vielen Dank für das Interview! 

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