#Rezension The Evil Me von Stefanie Hasse

Darum gehts 

(c) Carlsen
(c) Carlsen

Monica hat das perfekte Leben. Eine tolle Familie, eine witzige Clique und den Perfekten Freund. Jetzt kann sie es kaum erwarten, bis sie an ihrem Geburtstag einen MindLog implantiert bekommt – ein Sender im Gehirn durch den man ständig online ist, den alle ihre Freunde schon haben. Doch dann geschehen in Newville immer wieder kriminelle Vorkommnisse, in einer Stadt, bei der die Verbrechensrate bei 0 liegt. Die Betroffenen wissen von nichts und hatten angeblich einen Blackout. Wie kann das sein? Eine Möglichkeit könnten die MindLogs sein, doch Monica lässt sich trotzdem ein Gerät implantieren. Als sie selbst einen Blackout erlebt ist sich Monica sicher, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht…

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Meine Meinung  
Die Idee einer Gesellschaft, für die ständiges Online sein eine Notwendigkeit ist fand ich absolut spannend. In der heutigen Zeit bewegen wir uns selber immer mehr darauf zu, komplett von der aktuellen Technik abhängig zu sein. Doch was wenn genau dieser Punkt von jemandem ausgenutzt wird? Ein Szenario, was erschreckend und faszinierend zugleich ist.

Leider muss ich sagen hat mich das Buch aus verschiedenen Gründen nicht so umgehauen wie erhofft. The Evil Me wird aus Monicas Sicht in der dritten Person erzählt, mit szenenhaften Einschüben während verschiedener Blackouts und später von dem Spieler, der alle lenkt. Durch diese Einschübe kam zwischendurch viel Schwung in die Erzählung, was durch Monicas Erzählung, vor allem in der ersten Hälfte des Buches, häufig wieder herausgenommen wurde. Sie war mir als Charakter zu flach gestaltet und sehr oberflächlich. Sie ist ein nettes Mädchen von nebenan, was aber auch beliebt ist und gerne im Mittelpunkt steht, das von sich selber aber dementiert. Leider wird ihr Verhalten auch im Laufe des Buches nicht besser. Auch die anderen Charaktere sind ganz nett, aber ebenso blass wie Monica.

Generell mag ich Stefanie Hasses Schreibstil sehr gerne. Bei The Evil Me muss ich aber leider sagen, fand ich ihn etwas abgehackt und nicht so flüssig zu lesen wie z.B. in der Luca & Allegra Dilogie. Trotzdem ist das Buch extrem spannend bis zur letzten Seite. Man wird während des Lesens immer wieder auf eine falsche Fährte geführt, wer als Spieler hinter den Blackouts steckt und kommt auf die Lösung erst kurz vor Schluss. Am Anfang hat man eine Kleinstadt Idylle, die mit jedem weiteren Blackout mehr zu schwanken scheint, bis die Stimmung irgendwann überbrodelt. Wirklich spannend das mitzuverfolgen.

Ansonsten sind bei mir allerdings durch die Protagonisten und den abgehackten Schreibstil nicht so viele Emotionen übergeschwappt. Außerdem fand ich die Idee dieses Szenarios gut umgesetzt und man kommt ins grübeln, ob man seine technischen Geräte wirklich so nötig braucht oder auch mal ein paar Tage ohne auskommt.

Das Fazit  
The Evil Me ist eine tolle Idee einer Kleinstadt Gesellschaft, die durch komplette Kontrolle auf den Kopf gestellt wird. Eine spannende Geschichte bis zum Schluss, für alle Fans von Onlinegames und Pretty Little Liars. Leider hat die Geschichte auch einige Schwächen, wie die zu blasse und oberflächliche Protagonistin Monica.

Bewertung3

Vielen Dank an Carlsen und impress für das Rezensionsexemplar!

Eure

unterschrift

7 Gedanken zu “#Rezension The Evil Me von Stefanie Hasse

  1. Oh, da bin ich wirklich sehr gespannt, wie ich es finden werde. Ich habe mir echt gefreut, gerade weil es mal ein anderes Hasse Buch ist. Nach deiner Rezension werde ich mich wohl wirklich mal demnächst ans Lesen wagen. Das hat mich neugierig gemacht.

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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