#Rezension Aschenkindel – Das wahre Märchen von Halo Summer

(c) HarperCollins
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Darum gehts
Claerie Farnflee hat es nicht leicht im Leben. Seit dem Tod ihres Vater, muss sie die Dienstmagd für ihre Stiefmutter und ihre beiden Stiefschwester spielen. Ihre gute Fee ist dabei auch keine große Hilfe, denn sie ist ziemlich schusselig. Trotzdem organisiert sie ihr eine Einladung zum Ball des Prinzen – auf dem er sich eine Frau suchen soll. Darauf hat Claerie allerdings gar keine Lust, denn sie hat ihn als sehr quengelig in Erinnerung. Doch dann trifft sie auf einen gut aussehenden Fremden im Wald, der des Prinzen Kammerdieners zu sein scheint…

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Meine Meinung
Ich hab das Buch schon gesehen, als die Autorin die Coverabstimmung in die Zeilenspringer Gruppe auf Facebook gestellt hat. Und abgesehen davon, dass das Cover wirklich schön ist, kann ich absolut verstehen, warum dieses Buch den Kindle Storyteller Award gewonnen hat. Das fängt vorne bei der absolut umwerfend störrischen Protagonistin an und endet mit einem unheimlich mystischem Happy Ende.

Aschenkindel ist kein gewöhnliches Märchen, sondern eine modernisierte Fassung der Ereignisse. Zwar spielt sich das Geschehen in einem Königreich ab, jedoch sind die Stände etwas verwischter und nicht so klar von einander getrennt. Ganz zu schweigen von der Protagonistin. Wer eine ruhige, unsicher, zurückhaltende Person erwartet – der rechnet nicht mit Claerie Farnflee. Sie braucht eigentlich kein Happy End, weil sie schon glücklich ist, trotz ihrer niederen Stellung. Auch wenn sie ihre Familie angeblich verachtet, liebt sie diese über alles und selbst mit ihrer guten Fee (die unheimlich schusselig und untalentiert ist) kommt sie irgendwie gut aus. Diese Gegensätze im Charakter machen Claerie sehr spannend und unterhaltsam. Generell sind alle Figuren in Halo Summers Geschichte ganz eigen und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Wirklich toll. Durch die ganzen Gegensätze ergeben sich herrlich humorvolle Dialoge, die einem die ganze Zeit zum Lachen bringen.

Das Märchen ist außerdem in ein ganz besonderes Setting gesetzt und um viele Fantasykomponenten erweitert worden, was es noch einmal ganz eigen macht. Vor allem die Bedrohung durch das Kaiserreich fand ich interessant und hat mich etwas an Cinder (oh Wunder!) erinnert. Und trotz, dass Aschenkindel nicht dem typischen Märchen entspricht, verkörpert es genau diese Atmosphäre, dass es überall etwas schönes gibt und am Ende ein Happy End auf einen wartet. Das einzige, was ich schade finde ist, dass das Buch nicht noch 100 Seiten mehr hat. Nicht weil die Story nicht auserzählt wäre, sondern einfach, weil es so Spaß gemacht hat zu lesen.

Das Fazit 
Eine herrliche Märchenadaption, die Cinderelle in einer moderneren und fantasylastigeren Fassung erzählt. Mit viel Witz, tollen Charakteren und einer ordentlichen Portion Happy End. Kann ich nur allen Fans von sarkastischen Protagonistinnen und Wie Monde so silbern empfehlen.

Vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar! Hier gehts zum Buch. 

Bewertung5

Eure

unterschrift

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