#Rezension Im Netz der Nacht (Drachennächte. Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle) von Libby Doh

Darum gehts 

(c) Drachenmond Verlag
(c) Drachenmond Verlag

Irgendwann in naher Zukunft. Die Erderwärmung hat Schweden überschwemmt und Träume können von der Firma Traumfänger überwacht werden, für die auch Jila arbeitet. Sie selbst ist sehr überzeugt von der Technik, ganz im Gegensatz zu Fijon, der ihre Träume überwacht – dabei sind die beiden sich im echten Leben noch nie begegnet. Bis Fijon verbotener Weise in Jilas Traumwelt eindringt, um sich vor einem Alptraum zu beschützen. Danach bekommen sich die beiden nicht mehr aus dem Kopf. Doch dann drängt sich die Firma in den Vordergrund, denn ihr neues System könnte die komplette Gedankenkontrolle bedeuten…

Meine Meinung  
Den ersten Band der Drachennächte Fire & Dragon fand ich grandios und hab mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut. Die Idee einer Gesellschaft, in der Träume überwacht werden können fand ich super interessant und auch der Anfang hat mich direkt in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet – trotz der kurzen Story. Vor allem das Knistern zwischen den beiden ist, man kann es nicht anders sagen, heiß. Der Schreibstil ist super und ich hab auch schon eine Vermutung, wer hinter dem Pseudonym stecken könnte (übrigens sehr gelungen!), aber ganz sicher kann man sich nie sein.

Auch wenn die Geschichte schön ausgearbeitet war, war ich nach dem Ende etwas unzufrieden. Der Stoff von Im Netz der Nacht hätte für ein ganzes Buch, oder sogar eine Reihe gereicht. Auf den knapp 100 E-Book Seiten kommt einfach alles zu kurz. Ich hätte gerne noch viel mehr Details erfahren…auch wie es am Ende weiter geht, denn einen richtigen Abschluss hat die Geschichte irgendwie nicht. Und das merkt man eben auch, dass die Autorin oder der Autor, nachher nicht mehr so viele Seiten zur Verfügung hatte, denn am Anfang ist die Geschichte viel runder. Trotzdem wurde ich toll unterhalten und auch diesen Band der Drachennächte fand ich toll, wenn auch nicht so gut wie Fire & Dragon.

Das Fazit 
Großartige Idee einer zukünftigen Gesellschaft, mit tollen Charakteren und einer ganzen Menge kribbelnder Spannung. Leider fand ich die Idee zu umfassend für knapp 100 Seiten. Trotzdem eine sehr gelungene und heiße Geschichte.

Vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar! Hier gehts zum Buch.  

bewertung3,5

Drachenmama Astrid über „Drachennächte. Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle“:
Eines Tages sinnierte ich mit meinen Autoren darüber, welche Bücher sich eigentlich verkaufen und welche nicht. Wir versuchten zu analysieren, warum „Dinoporno“ tatsächlich Leser findet. Man gerät ins Grübeln … Dann ließ ich den Satz fallen: „Wenn dem Verlag mal die Pleite droht, zwinge ich euch einfach alle, einen Porno zu schreiben.“ Doch was als Scherz gedacht war, fand großen Anklang, denn der Tenor war: „Darauf hätte ich glatt mal Lust“ und „Warum machen wir es nicht einfach?“
Es folgten so aberwitzige Diskussionen in der Autorengruppe, dass wir uns prächtig unterhalten fühlten. Einfach mal schreiben und keinerlei Genrefesseln zu spüren, hatte seinen Reiz. Schon bald gefielen uns die Geschichten so gut, dass wir zu dem Schluss kamen, dass sie kein trauriges und ungelesenes Dasein in irgendeinem Dateiordner verdient hatten. Also überwanden wir uns und beschlossen: Wir veröffentlichen!
Dabei kam aber immer wieder die bange Frage auf: „Wie soll es denn werden?“ Die Antwort war einfach: Alles konnte, nichts musste. Was die einen schon als zu hart empfanden, rief bei anderen nur ein müdes Lächeln hervor. Und daher gibt es nur ein verbindendes Element in allen Geschichten: Irgendwo taucht ein Drache auf. In welcher Gestalt auch immer. Ansonsten gab es keinerlei Vorgaben, sondern es war erwünscht, dass man nicht nach links oder rechts schielte, sondern eben genau das schrieb, worauf man Lust hatte.
Einige Geschichten sind kürzer, andere länger – wie im richtigen Leben. Aber wir hoffen, dass wir mit allen gut „einheizen“ können. Wer hinter den Pseudonymen steckt, bleibt jedoch unser Geheimnis …

Eure

unterschrift

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