#Rezension Alles so leicht von Meg Haston

(c) Thienemann EsslingerDarum gehts 
Stevie will einfach nur aus diesem Leben verschwinden – wie ihr Bruder Josh. Wütend auf die ganze Welt, am meisten auf sich selbst, wird sie von ihrem Vater in ein Therapiezentrum in New Mexico geschickt um ihre Essstörung behandeln zu lassen. Hier trifft sie auf Mädchen wie ihre Zimmergenossin Ashley, die augenscheinlich immer zu glücklich ist und ihre Seelenklempnerin Anna, die ganz anders ist als andere Seelenklempner. Und plötzlich ist ihr Plan, ebenfalls zu verschwinden erheblich in Gefahr, denn Stevie muss einsehen, dass es für manche Sachen wert ist zu leben.

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Meine Meinung 
Dieses Buch hat mich unheimlich berührt. Meg Haston erzählt eine Geschichte voller Emotionen – voller Verzweiflung, aber auch Hoffnung. Dabei passiert das gar nicht über große Taten der Figuren, sondern alleine durch die Macht ihrer Worte.

Meg Hastons Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Sie hat eine Art Dinge zu beschreiben und Momente einzufangen, die ein außergewöhnliches Kopfkino zaubern. Sie schafft es, nur durch Ausdrücke die Leser wahrhaftig mit in Stevies Kopf zu nehmen und die Welt durch ihre Augen zu sehen.

Stevie ist ein Mädchen, das einen unheimlich interessanten Charakter hat. Sie ist zynisch, ironisch und erlebt im Buch eine sehr große und tiefe Veränderung, die sich einfach ungefragt und ungebeten einschleicht und zeigt, dass es manchmal eine bewusste Entscheidung ist zu Leben. Auch die anderen Charaktere sind absolut einzigartig und einfach so real geschrieben – alle könnten tatsächlich in New Mexico sitzen und einem ihre Geschichte erzählen.

In der Geschichte wird nichts geschönt – wer nach dem Klappentext ein 0815 Jugendbuch erwartet ist hier falsch. Es ist unglaublich realitätsnah geschrieben und wirkt wie direkt aus dem Leben gegriffen. Man vergisst alles um sich herum und taucht komplett ein in die Welt von Alles so leicht. Und es bringt einen dazu, das Leben wieder etwas mehr wertzuschätzen, wenn man die Geschichten der Mädchen im Buch miterlebt. Alles so leicht wird mich auf jeden Fall nicht so leicht loslassen.

Das Fazit 
Eine Geschichte, wie sie realistischer nicht sein könnte. Alles so leicht hat mich unglaublich berührt und mitgerissen. Meg Hastons Schreibstil ist wie Poesie – ein Gedicht voller Zerstörung, aber auch Hoffnung und das Leben selbst. Für alle Fans von Anne Freytag.

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar! 
>>> Hier gehts zum Buch 

Bewertung5

Eure

unterschrift

4 Gedanken zu “#Rezension Alles so leicht von Meg Haston

  1. Das Buch kannte ich bis jetzt noch gar nicht aber du hast es mir auf jeden Fall sofort schmackhaft gemacht. Das Cover ist wunderschön und die Geschichte hört sich auch traurig und schön zugleich an! Kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste.
    Wünsche dir eine schöne Woche! ♥

    Gefällt 1 Person

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