Buchvorstellung & Autoreninterview zu „Auseinandergelebt“ von Florian C. Booktian

(c) Florian C. Booktian
(c) Florian C. Booktian


Taschenbuch:
 314 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (17. Dezember 2016)

ISBN: 978-1541141971

Preis: 9,99 €

auch als eBook erhältlich bei Amazon. 

 

 

Klappentext
Leon hatte eine harte Nacht. Er wurde bedroht, bestohlen und wäre beinahe verbrannt. Im Morgengrauen kommt er nach Hause und sieht sich mit seiner Freundin Carina konfrontiert. Ihre Beziehung steht kurz vor dem Aus, denn mit den Jahren hat sich eine Distanz zwischen den beiden aufgebaut. Sie haben sich auseinandergelebt. Leon unternimmt alles ihm Erdenkliche, um sie zurückzugewinnen, und geht dabei so manches verrückte Wagnis ein. Dabei muss er viel mehr überwinden als seine eigene Unfähigkeit, wenn es ums Zuhören geht. Die Konsequenzen der letzten Jahre brechen mit Gewalt über das Paar herein. Dazu kommen Leons frisch aus dem Gefängnis entlassener Freund Otis und Carinas impulsive Schwester Bea, die sich als Trickbetrügerin einige Feinde gemacht hat. Ein Booktian-Roman – lustig, unterhaltsam und ein bisschen schrullig.

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Leseprobe

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Über Florian C. Booktian 

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(c) Florian C. Booktian

Der Name Florian C. Booktian ist nur das Pseudonym des Autors, seine wahre Identität hält er allerdings geheim. Neben „Auseinandergelebt“ hat Florian noch fünf weitere Bücher geschrieben. Die bisherige Booktian Bibliographie: Der kleine Schnitzelbär lernt teilenDer kleine Schnitzelbär und der GeburtstagsschatzDer kleine Schnitzelbär – Was sind Träume?Milten & Percy – Das Schloss der Skelette & Milten & Percy – Der Tod des Florian C. Booktian. Sich selbst beschreibt er als: Hundeliebhaber, Bücherverschlinger, Chinesischesessenmampfer, Bartstehenlasser und Auchbeigutemwetterlieberdaheimbleiber – klingt auf jeden Fall sehr sympathisch. Ich hab ihm mit ein paar Fragen einmal auf den Zahn gefühlt.

Warum schreibst du Bücher?
Weil es mir Spaß macht. In erster Linie schreibe ich für mich und nur für mich. Ich habe schon versucht zu schreiben um bewusst damit Geld zu verdienen. Der Text wurde aber nie veröffentlicht, da mir die Geschichte am Ende einfach nicht gefallen hat. Warum etwas herausbringen, das man selber nicht lesen würde? Ich hatte auch schon diverse Male meine Zweifel, ob ich vielleicht etwas anderes nicht lieber tun würde, aber die fertigen Geschichten, Interaktion mit den Leser und die schlechten Bewertungen (über die ich mich i.d.R. köstlich amüsiere) machen mir so viel Freude das jegliche Zweifel inzwischen ausgemerzt wurden.

Bist du hauptberuflich Autor, oder ist das nur deine Geheimidentität bei Nacht?
Ich bin leider kein hauptberuflicher Autor. Ich habe damals versucht einen Verlag für mein erstes Bilderbuch zu finden, leider ist daraus nie etwas geworden. Seitdem ich Romane schreibe, bin ich nie wieder einen Verlag oder Agenten angegangen. Der Prozess ist zäh wie Teer. Ich bin mir aber sicher, dass irgendwann jemand sagt „wir haben noch 2300€ im Budget übrig, die weg müssen, hat jemand eine Idee?“ und vielleicht fällt dann mein Name. Oder ein Verleger will einer Druckerei aushelfen, weil deren Inhaber gerade seine Tochter geheiratet hat, der Laden Pleite geht, und sein Schwiegersohn zu eitel ist, um Almosen anzunehmen. Da könnte so ein Booktian Buch doch auch hilfreich sein. Die Texte sind so vielseitig, man kann sogar die einzelnen Buchstaben ausschneiden und seine eigenen Geschichten damit legen.

Warum sollte man deine Bücher lesen?
Du meinst, warum die Bücher überhaupt kaufen, nur um sich wieder zu ärgern das Kaminanzünder oder ein Türstopper wesentlich billiger gewesen wäre?

Ja, genau.
Tja. Schwierig. Unterhaltungswert? Damit man mitreden kann? Ich höre es wird schwer über die Gründung eines Fanclubs nachgedacht. Angeblich sollen schon Stühle gekauft und Punschrezepte ausgedruckt worden sein. Aber das sind natürlich alles nur Gerüchte (der Punsch soll fantastisch sein und die Stühle bekommen bald sogar Polster). Aber ziehen wir die Frage doch mal anders auf: warum ausgerechnet eines meiner Bücher lesen, und sagen wir mal, nicht einfach ein Buch von… Moritz Matthies? Der Grund dafür ist einfach, aber ich will ihn mal mit Absicht kompliziert erklären; wenn man hört das ein Erdmännchen in einem Roman die Hauptrolle spielt, fragt man sich doch: wie albern ist das den? Zu Recht. Und das besagter Erdmann dann im Zoo lebt und von einem Taugenichts (wenn ich mich recht erinnere) per Umhängetasche transportiert wird, stößt doch schon schnell an die Grenzen der Fantasie, oder? Da geht doch viel mehr. Bei mir fährt man als Erdmännchen Mustang, trägt eine Sonnebrille und hat eine eigene Knarre. Kriminalfälle werden natürlich auch gelöst, aber nicht als schwarzarbeitendes Zootier sondern als amtlicher Detective mit Marke und Praktikant (siehe Milten und Percy – das Schloss der Skelette). Und da hört es noch lange nicht auf! Wandelnde Skelette, ein Walrossbär als Bösewicht und Rollschuh fahrende Ärzte (na gut, ein „einziger“ Arzt auf Rollschuhen). Manche verschenken Potenzial, ich versuche immer so viel wie möglich unterzubringen, sonst sagt man sich nachher als Autor nur: Mist, das hätte potenziell ein sehr gutes Buch werden können, wenn ich doch hier nicht an Verrücktheiten und da nicht an einem Kakadu gespart hätte. Vielleicht schaffe ich es ja eines Tages auch, das Stromberg auf dem Klo meine Bücher liest und jemand ihm ein Mikrofon unter den Rüssel hält, um alles schnell abzumischen und zu verschachern. Was war eigentlich die Frage?

Womit beschäftigst du dich außer schreiben? Bist du eine leidenschaftliche Leseratte? Oder ein heimlicher Einhornfan? 
Wie viel muss man denn lesen um als Leseratte zu gelten? Also ich lese im Jahr zwischen 30 und 50 Bücher. Das macht mich wohl mindestens zu einer Lesemaus, oder? So dick ist mein Schwanz dann aber auch nicht, das man gleich Ratte zu mir sagen könnte. Hoffentlich war das nicht zweideutig. Man sagt mir immer wieder ich muss auf meine Ausdrucksweise achten. Wenn ich jedoch nicht gerade schreibe oder lese, bestehen irgendwelche Leute darauf das ich das Haus zu schrecklichen Uhrzeiten verlassen, um irgendwelche Dinge zu erledigen. Kalt ist es da manchmal, und noch dunkel! Bis heute hat mich nie jemand gefragt, ob ich auf dem Weg zum Zug eine Lampe gebrauchen könnte, um nicht zu stolpern. Und nach so und so vielen Stunden wird man wieder heimgeschickt, hat Hunger, ist müde und denkt sich: warum weiß ich, dass ich da morgen wieder hingehe, obwohl ich das gar nicht will? Wo kann man sich da abmelden? Ach und hier gibt es einen Hund der mich mit liebevollen Blicken daran erinnert, was das letzte Mal passiert ist, als er nicht dreimal am Trag draußen war. Wir genießen unsere Spaziergänge, und hin und wieder, wenn uns danach ist, nehmen wir noch jemand mit. Meistens sind wir zwei Männer aber lieber unter uns, und schauen, wenn er gerade nachts einen Haufen macht, gemeinsam die Sterne an.

Hier gehts zu Florian C. Booktians Büchern

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