Buchblogger 1 x 1: Die Qual der Wahl – Blogger, WordPress oder doch YouTube?

Blogspot Wordpress oder YouTube

Als ich letztes Jahr angefangen habe zu bloggen, habe ich mir einige Fragen nach der richtigen Herangehensweise gestellt und konnte darauf auch nach ausführlicher Recherche keine Antworten finden. Die Zeilenspringergruppe kannte ich bis dato noch nicht und auch sonst hatte ich keine richtige Ahnung von Buchblogs oder Plattformen, wo ich meine Fragen stellen konnte. In meiner Reihe „Buchblogger 1×1“ teile ich mit euch mein geballtes und gesammeltes Know-How der Buchbloggerwelt und versuche euch einen kleinen Leitfaden zu geben, worauf es bei den ersten Steps im Buchblogger Business ankommt (oder auch als bewährter Buchblogger). Vielleicht beantworte ich damit ja auch einige eurer Fragen. 🙂

Es geht los – ihr habt beschlossen einen eigenen Buchblog zu gründen! Bevor ihr richtig anfangt, solltet ihr euch zunächst einmal ein Konzept überlegen. Keine Angst, dabei geht es jetzt nicht um 1000 Seiten, auf denen ihr detailliert niederschreibt, was ihr vorhabt. Macht euch im Kopf einfach ein Paar Stichpunkte zu den folgenden grundlegenden Fragen:

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Checkliste Konzept
✓ Wie soll dein Blog heißen? Tipp: Such dir einen möglichst individuellen Namen, der etwas mit dir oder deinen Vorlieben zu tun hat, z.B. deiner Lieblingsserie oder -buchreihe.
✓ Was genau möchte ich schreiben? Nur Rezensionen oder auch andere buchige Beiträge?
✓ Wie oft möchte ich bloggen?
✓ Möchtest du unter einem Pseudonym oder deinem richtigen Namen schreiben?
✓ Wo möchtest du bloggen?

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Diese kleine Checkliste hilft euch dabei, schon von Anfang an durchdacht an euren Blog heranzugehen – je detaillierter ihr die Fragen für euch also beantwortet, desto besser könnt ihr euren Blog umsetzen. Leider gibt es viele Blogs, die voller Elan starten, dann aber auch bald wieder in der Versenkung verschwinden, weil die Betreiber sich über solche grundlegenden Sachen keine Gedanken gemacht haben.
Vor allem bei dem letzten Punkt habt ihr verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Es gibt vier gängige Varianten:
1) Blogger (oder auch Blogspot)
2) WordPress
3) YouTube
oder 4) Facebook
Doch welches ist für dich am besten geeignet? Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

Blogger
Blogger oder auch Blogspot ist der Blogger Dienst von Google. Eure Vorteile:
✓ Eigener Service von Google = bessere Chance weit oben bei Suchmaschinen angezeigt zu werden
✓ Ihr erhaltet eine sehr detailierte Analyse aller Besucher eures Blogs, dank Google Analytics
✓ Es gibt viele Blogspot-Nutzer, mit denen ihr euch vernetzen könnt
✓ Eher verspieltes Design

Das Backend, also der Bereich, wo ihr alle eure Einstellungen macht, ist ähnlich aufgebaut wie bei WordPress. Trotzdem finde ich WordPress noch eine Spur intuitiver zu bedienen.
– Man ist sehr von Google abhängig und es besteht immer die Gefahr, dass ihr die Seite nicht einfach vom Server nehmen könnt.

WordPress 
Wordpress wurde als Software speziell für das Bloggen entwickelt, bietet aber mittlerweile auch professionelle Webseiten an.
✓ Sehr intuitive und einfache Bedienung
✓ Eher klare Designs (wirkt für mich professioneller)
✓ Unabhängiger Verwalter der Seite
✓ bietet Möglichkeit für eine eigene Domain
✓ Sehr guter Support

– Auch WordPress liefert euch eine Analyse aller Daten, allerdings sind diese nicht so detailliert wie bei Blogspot

WICHTIG: Da beide Plattformen in direkt Konkurrenz zueinander stehen, ist es schwierig beide Dienste miteinander zu verbinden. Wenn ihr schon einige Blogs lest schaut einmal, auf welcher Plattform diese liegen und was euch besser gefällt.

YouTube
Schreiben ist nicht so euer Ding? Dann schaut euch doch mal YouTube genauer an:
✓ Gerne gesehen bei Verlagen
✓ Eignet sich vor allem, wenn man gerne und gut spricht
✓ Große Reichweite

– Um professionell zu wirken, muss man sich mit Schnitt und Technik auseinandersetzen
– Mit unter hat man hier einen wesentlich höheren Zeitaufwand, als bei den anderen Formaten

Facebook 
In letzter Zeit gibt es auch vermehrt Blogs, die nur auf Facebook sind.
✓ Keine Designkenntnisse vonnöten
✓ Schnelle Verbreitung von Inhalten möglich
✓ Gleichzeitig Reichweite aufbauen
✓ Etwas weniger Aufwand, da man „nur“ die Facebook-Seite pflegen muss und keine ganze Website.
✓ Blog und Social Media in einem

Häufig fordern Verlage eine eigene Blogseite, wenn sie Rezensionsexemplare vergeben
 Man kann nicht so lange Texte schreiben. Das ist vor allem unvorteilhaft, wenn man sich mal etwas intensiver mit einem Thema auseinandersetzt.

Egal für welche Variante ihr euch auch entscheidet, nehmt das, womit ihr euch am wohlsten fühlt. Wenn ihr einen normalen Blog führt, könnt ihr jederzeit mit YouTube einsteigen oder auch zwischen Blogger und WordPress wechseln. Ihr könnt aber auch mit einem Facebook Blog beginnen und dann nachher zu einer Website wechseln. Überlegt euch einfach, was euch am meisten liegt und was euch wichtig beim Aufbau eures Blogs ist, holt euch dazu auch gerne Inspirationen bei anderen Blogs. Ein paar gute Beispiele findet ihr hier. Beim nächsten Mal geht es um die Erstellung eines Designs für euren Blog.

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Eure

unterschrift

20 Gedanken zu “Buchblogger 1 x 1: Die Qual der Wahl – Blogger, WordPress oder doch YouTube?

  1. Huhu Michi,

    toller Bericht, sehr interessant.
    Schade finde ich allerdings auch, dass eine Verbindung zwischen Blogspot und WordPress nicht so einfach ist, bzw. das man nicht einfach mal so ein like da lassen kann.

    Liebe Grüße
    Lagoona

    Gefällt 1 Person

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