Buchblogger 1 x 1: Tipps und Tricks für das Blogdesign

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Bereits in den letzten Wochen haben Nicci von Trallafittibooks und Anna von Fuchsias Weltenecho zwei sehr gute Artikel zu dem Thema verfasst, in denen ihr euch einige Tipps und Tricks für euer Blogdesign abgucken könnt. Ich habe euch hier aber noch einmal die wichtigsten Punkte in einer Checkliste zusammengefasst:

✓ In erster Linie muss dein Blogdesign dir gefallen! Du schaust nämlich am meisten drauf!

✓ Es gilt: alles muss leserlich sein! Also vermeide zu kleine, zu große oder verschnörkelte Schriften. Ebenso weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund – eine Kombination, die sehr anstrengend für die Augen ist, also Finger weg! Am besten sind immer so genannte serifenlose Schrifte, z.B. Helvetica oder Arial geeignet.

✓ Lenkt den Leser nicht mit eurem Design vom eigentlichem ab: dem Inhalt. Das heißt, der Hintergrund sollte nicht zu grell sein und vermeidet bitte Courser, die glitzern oder aus fliegenden Funken bestehen. Das danken euch nicht nur eure Leser, sondern wirkt auch professioneller für zukünftige Kooperationen.

✓ Überladet nicht eure Seitenleiste mit unnötigen Sachen. Fügt aber wichtige Widgets wie den Folge-Button oder z.B. euren Instagram-Account ein.

✓ Macht keine halben Sachen. Das bedeutet keine halbfertige Seite in die Welt zu entlassen. Die Leute schauen sonst einmal auf euren Blog und dann nie wieder.

✓ Um professionell zu wirken, sollte es außerdem nicht aussehen, als wäre euer Design einer Strichmännchen-Zeichnung entsprungen. Wenn ihr keine Ahnung von Grafikprogrammen habt ist das gar nicht schlimm, es gibt viele Leute die euch helfen können, professionelle Header oder Hintergründe zu erstellen. Meistens sogar schon gegen kleines Geld (z.B bei Anna).

✓ Bei all dem könnt ihr euch an eine Faustregel halten: KISS. Das kommt aus dem Design Bereich und heißt: Keep It Simple Stupid.  Ihr braucht keine super aufwändigen Designs, schaut einfach, dass es so viel, wie nötig ist, dass es interessant ist und so wenig wie möglich, ohne, dass es überladen wirkt.

Ich hoffe das konnte euch weiterhelfen. Ansonsten schaut gerne noch einmal auf den Artikeln von Nicci und Anna vorbei oder schreibt auch gerne eure Fragen in die Kommentare. Beim nächsten Mal geht es um eines der wichtigsten und doch oft vernachlässigsten Themen: dem Rechtlichen.

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Eure

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14 Gedanken zu “Buchblogger 1 x 1: Tipps und Tricks für das Blogdesign

  1. Hallo Bücherschmökerin,

    vielen Dank für die gute Zusammenfassung der sinnvollsten Regeln! Gerade am Anfang ist sowas echt hilfreich! 🙂

    Ich lese mich gerade durch verschiedene Blogs und finde es immer sehr amüsant, wenn man bereits in den ersten 3 Sekunden die Zielgruppe auf Jugendliche festmachen kann 😉

    Ein gutes, aber gleichzeitig zurückhaltendes Design zu finden, ist auch gar nicht mal so einfach, wie viele denken mögen.
    VG Jennifer

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Jennifer,
      vielen Dank. Ja das ist manchmal wirklich interessant 😀 Und das stimmt total! Das dauert eine ganze Weile, bis man etwas geeignetes gefunden hat, dass nicht zu schlicht, aber auch nicht zu überladen ist.
      LG Michi

      Gefällt mir

  2. Hallo 🙂
    Das sind tolle Tipps, trotzdem ein kleines ABER : An sich ist Serifenschrift für das Auge leichter/besser zu lesen. Am besten nimmt man etwas simples wie Times New Roman. Ich selbst benutze zwar auch eine serifenlose Schrift, dass ist edoch einfach durch mein Design vorgegeben ( sieht auch ein bisschen besser aus…stimmt schon :D). Was natürlich gar nicht geht, sind diese super dünnen, zierlichen Feinschriften. Und ich denke, man sollte auch darauf achten, nicht zu sehr mit Farbe zu spielen. Einzelne Sachen kann man natürlich gut mit Farbe vorheben, aber manchmal schreit mit eine rote, riesige, fette, unterschrischene (am besten noch kursive) Überschift an.

    Die KISS-Regel finde ich super! Ich kann es nicht leiden, wenn jemand wirklich ALLES in seinem Design verwenden will, was man nur tun kann. (das gleich gilt überigens auch für Power-Point-Präsentationen). Was ich persönlich schlimm finde: Websiten die als Hintegrund ein Bild enthalten, das sich in hunderten von Kacheln wiederholt. Auch wenn es vielleicht das Lieblingsurlaubbild ist, auf das man man so stolz ist…. es sieht einfach grausam aus.

    Bin selbst immernoch etwas am ausprobieren, wie ich meine Seite besser gestalte. Davor war sie mir ein Tick zu simpel, jetzt bin ich mir nicht sicher ob es wtas chaotisch geworden ist durch die Beitrags-Bilder… Naja…ist ja nur ein Klick, das wieder zu ändern,

    Liebe Grüße, Pia!

    Gefällt 2 Personen

    1. Hallo Pia,
      wow vielen Dank für den tollen Kommentar und die guten Ergänzungen! 🙂 Beim Hintergrundbild kann ich dir nur zustimmen 😀 Ich hab gerade mal geguckt – finde dein Design gut, wie es ist, aber fände auch Beitragsbilder schön. 🙂
      LG Michi

      Gefällt 1 Person

  3. Heey, hast du gerade die Strichmännchen gemobbt?
    Ich mag Strichmännchen 😀

    Und ansonsten kann ich dir nur voll zustimmen. Dann, wenn alles überladen ist, macht das durchscrollen schon gar keinen Spaß mehr. Überall ist etwas, das ablenkt und oh, am besten sind verschnörkelte Schriften, die nur derjenige lesen kann, der weiß, was dort steht.

    Liebe Grüße, Anna

    Gefällt 1 Person

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