#Rezension Verflixt und zugeträumt von Petra Ording

(c) Petra Ording
(c) Petra Ording

Anne und ihre Eltern sind mal wieder in eine neue Stadt gezogen. Dort freundet sie sich schnell mit der beliebtesten Clique der Klasse an, aber auch mit Anna, die nicht unbedingt immer in den coolsten Klamotten rumläuft und häufig auf ihre kleinen Geschwister aufpassen muss. Als Anne ein Bild an ihre Freundinnen schickt, auf dem Anna ungünstig zu sehen ist, fangen die Mitschüler an, Anna zu mobben. Jetzt steht Anne vor der Wahl: weiterhin verstecken oder das Richtige tun? Denn sie hat selber schon Erfahrungen mit Mobbing gemacht.

Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe! 

Petra Ording erzählt mit Verflixt und zugeträumt eine Geschichte, die mich sehr an die Conni Bücher damals erinnert hat, dementsprechend ist es vermutlich besser für eine jüngere Zielgruppe geeignet, aber dafür finde ich, ist es eine sehr süße Geschichte über Freundschaft. Der Schreibstil von Petra Ording ist sehr bildhaft und beschreibt die genauen Momentaufnahmen, wie Anne Situationen wahrnimmt. Allerdings finde ich persönlich wirken die kurzen Sätze dadurch manchmal etwas abgehackt. Trotzdem denke ich hat Petra die Denkweise eines Kindes ganz gut eingefangen.

Die Charaktere durchlaufen innerhalb der Geschichte eine sehr schöne Entwicklung und lernen viel dazu, was vor allem für jüngere Leser ein gutes Verhaltensvorbild symbolisiert, um schon früh etwas gegen das Mobbing in Schulen zu unternehmen. Anne mochte ich aufgrund ihres Charakters sehr gern als Protagonistin, weil sie meistens mit einem gewissen Humor auf die Dinge blickt und in vielen kleinen Dingen etwas Schönes erkennt. Die Tagträume waren dabei ein schöner Nebeneffekt, obwohl ich nach dem Klappentext dachte, dass sie noch mehr fokussiert würden innerhalb der Geschichte. Leider finde ich, wirkt Anne teilweise von ihrem Verhalten her überhaupt nicht wie eine zwölfjährige, sondern viel älter, was an manchen Stellen leider nicht so gut zur Geschichte passte. Auch die „Liebe“ zu Lukas fand ich hier nicht ganz passend, weil dadurch meiner Meinung nach zu viele Themenbereiche angebrochen wurden.

Abgesehen davon gab es etwas, das ich beim Lesen wirklich unangenehm empfand – und das waren manche Dialoge. Zum Teil wirken sie einfach sehr „geschrieben“ und gestellt, was mir insbesondere in einem Gespräch zwischen Anne und ihren Eltern aufgestoßen ist. Dialoge finde ich immens wichtig für das Gefühl beim Lesen und hier wurde mein Leseeindruck dadurch leider gemindert.

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Verflixt und zugeträumt von Petra Ording ist eine süße Geschichte für Jugendliche mit einer tollen Protagonistin, allerdings auch einigen Schwächen, für mich persönlich in erster Linie die Dialoge. Meiner Meinung nach werden jüngere Leser aber auf jeden Fall begeistert sein. Das Buch gehört daher für mich in die Kategorie

Bewertung_Schmökerperle

Vielen Dank an Petra Ording für das Rezensionsexemplar! 

Hier gehts zum Buch

Die Reihe im Überblick: 
Verflixt und zugeträumt
Verflixt – geheim

Eure

unterschrift

*Klick auf das Bild und erfahre mehr über mein Bewertungssystem.

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