Schmökertest: Mein Tolino Vision 2 – top oder flop?

Ich hab mir vor gut zwei Jahr einen E-Reader gekauft, den Tolino Vision 2. Ich hab lange mit mir gehadert, weil ich immer ein überzeugter Verfechter des gebundenen Buches in der Hand war. Dieses Gefühl, der Geruch beim Lesen, das Erlebnis – das alles ist einfach so viel besser als Digital. Dachte ich. Doch dann habe ich mir für ein Buch, was es so nur auf Englisch gab, den Reader von meiner Mama ausgeliehen. Auf die Taschenbuchausgabe zu warten hätte mir zu lange gedauert, das hätte nämlich noch gut 1 1/2 Jahre gedauert. Dadurch hab ich gemerkt, wie angenehm es sein kann, mit einem E-Reader zu lesen und habe mir nach langem Überlegen selbst einen zugelegt. Warum genau? Alle Vorteile von E-Reader findet ihr hier. Entschieden hab ich mich dann letztendlich für den Tolino Vision 2 von Thalia.

Der Tolino Vision 2 hat ein schönes Format und passt in jede Tasche mit rein. Das Gewicht könnte noch etwas leichter sein, ist aber auch völlig ok, denn der Reader liegt gut in der Hand.
Um Bücher auf den Reader zu ziehen kann man entweder direkt über Thalia kaufen (sehr praktische bei Fortsetzungssucht) oder über Adobe Digital Editions neue Bücher aufspielen. Was mich hier nervt (aber auch bei jedem anderen Format wäre) ist, dass man kindle und andere Shops nicht mischen kann. In Zeiten von Selfpublishern, die oft nur auf Amazon veröffentlichen wirklich ein großes Manko. Bis hierhin ist alles einwandfrei.

Wirklich gut ist die integrierte Lichtfunktion, durch die es bei jedem Licht angenehm ist zu lesen. Die Einstellungen, wie Schriftgröße etc. sind ganz einfach und schnell an die Bedürfnisse des Lesers angepasst. Die eBooks können übersichtlich in Sammlungen sortiert und geordnet werden, sowie als gelesen markiert werden. Die Speicherplatz bietet auch massig Platz für viele, viele eBooks. Cover können allerdings leider nur in schwarz weiß dargestellt werden.

Das ganz große Manko des Tolino Vision 2 ist die Tip2Flap Funktion. Seiten lassen sich allgemein nur sehr schlecht teilweise umblättern (da hat der Tolino einfach manchmal einen Schuss weg), aber für diese Funktion muss man richtig fest auf die Rückseite tippen, damit etwas passiert. Und ist man mal mit dem Reader unterwegs und er ist nicht richtig im Ruhemodus, werden einfach mehrere Seiten vorgeblättert – definitiv uncool!

Abgesehen auf den letzten Punkt ist der Tolino Vision 2 allerdings ein toller Reader, der seinen Dienst perfekt leistet.

Eure

unterschrift

6 Gedanken zu “Schmökertest: Mein Tolino Vision 2 – top oder flop?

  1. Kannst du NUR auf der Rückseite umblättern?
    Ich kann beim Kindle einfach auf den rechten Seitenrand tippen.
    Hinten fänd ich mega unpraktisch, erstmal aus den von dir beschriebenen Gründen, und außerdem trommel ich manchmal unbewusst auf dem Kindle rum beim Lesen. 😀

    Gefällt 1 Person

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