#Rezension Magonia von Maria D. Headley

(c) heyne fliegt
(c) heyne fliegt

Aza Ray leidet an einer Lungenkrankheit seit sie klein ist und bald soll sie sterben – zumindest laut der Ärzte. Eines Tages fängt Aza an komische Dinge zu sehen und zu hören. Schiffe in den Wolken, Vögel , die zu ihr sprechen. Als sich die Lage um ihren Gesundheitszustand zuspitzt, findet sich Aza plötzlich im Himmel auf einem dieser Schiffe wieder in dem Land Magonia. Hier hat sie keine Probleme zu atmen, denn angeblich stammt sie von genau diesem Schiff und soll etwas ganz besonderes sein.

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Ich wollte dieses Buch unbedingt wegen seines Covers lesen, ich geb es zu. Obwohl natürlich auch der Inhalt sehr abenteuerlich und interessant klang. Das Buch war auch gut, hat aber auch einige Schwächen.

Am Anfang lernen wir Aza Ray kennen, einen Charaktere, den ich absolut liebe. Ihr ausgeflippte sarkastische Art fand ich einfach unterhaltsam, insbesondere ihr Blickwinkel auf das Thema Tod. Sie, ihre Familie und Jason schließt man selbst in sein Herz. Und auch, wenn es ein Fantasy Roman ist, erinnerte mich der erste Teil eher an ein John Green Buch. Und auch, wenn Azas Monologe super unterhaltsam waren, fragt man sich doch irgendwann, wann man Magonia reisen darf. An der Stelle zieht sich die Handlung leider etwas. Trotzdem wird die Erzählung auch immer wieder durch Maria Headlys Schreibstil aufgelockert, der bildhaft und sarkastisch die Geschehnisse einfängt.

Nachdem Aza in Magonia aufwacht wird das Buch auch aus Sicht von ihrem besten Freund Jason erzählt, den man ebenfalls schnell in sein Herz schließt, obwohl, oder gerade weil, er ein etwas verschrobener Charakter ist. Auf der Erde ist also alles gut. Aber Magonia hat mich irgendwie enttäuscht. Die Idee an sich ist fantastisch und auch die Umsetzung des Landes verspricht viel Abenteuer. Aber alle Charaktere, die wir in Magonia kennen lernen und auch die Strukturen im Hintergrund bleiben blass. Man erfährt kaum richtige Informationen und hat das Gefühl, dass sehr viel ausgelassen wurde an Erklärungen. Der Eindruck wird durch die ausführliche Zeit auf der Erde noch verstärkt.

Die Geschichte bezaubert trotzdem durch ihr ungewöhnliches Setting und die fabelhaften Kreaturen, die abseits der typischen Bevölkerung von Fantasybüchern sind. Spannung ist in Magonia an verschiedenen Stellen auf jeden Fall enthalten. Insbesondere am Schluss wurde ich durch die Handlung noch einmal richtig ans Buch gefesselt und fand den Abschluss der Story sehr gelungen. Der letzte Satz hat mir sogar noch einmal richtige Gänsehaut beschert.

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Magonia ist eine Geschichte mit einer überaus sarkastischen Protagonistin, herzerwärmenden Charakteren und einer so einzigartigen, aber auch bunten Welt in den Wolken. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sich die Farbenvielfalt der Vögel sich auf die Fülle an Informationen über Magiona und seine Bewohner übertragen hätte, wird mir diese Welt noch oft im Gedächtnis bleiben. Das Buch gehört daher für mich zu der Kategorie

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Vielen Dank an Heyne fliegt für das Rezensionsexemplar! 

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Eure

unterschrift

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7 Gedanken zu “#Rezension Magonia von Maria D. Headley

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