#Rezension Impure von Jeanne Winter

(c) Jeanne Winter
(c) Jeanne Winter
Avery ist anders als die Mädchen in ihrem Alter. Seit ihrer Kindheit ist sie blind und widmet sich der Musik. Als sie eines Tages auf ihrem Piano spielt, spürt sie intuitiv, beobachtet zu werden. Doch sie ahnt nicht, dass ihre Lieder den Dämon Seth auf den Plan rufen.
Seth will ihre reine Seele haben und schleicht sich als Mensch in Averys Leben. Doch schon bald befindet er sich selbst in einem Konflikt zwischen seiner dämonischen Seite und etwas, das er zuvor nicht kannte: Liebe. (Quelle: Jeanne Winter)

Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe!

Vor ein paar Wochen habe ich wunderschöne Post von Jeanne Winter bekommen mit einem Teaser zu Impure. Das Cover fand ich wunderschön und der Klappentext klang auch gut, daher sagte ich zu, das Buch, das gestern erschienen ist, zu rezensieren.

Am Anfang kommt man relativ schnell in die Geschichte rein. Vor allem Averys Situation finde ich toll dargestellt und man kann sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Die Beschreibung der Musik fand ich wunderschön und man hat die Klänge quasi durch das Buch gehört. Leider muss ich sagen, hat mich der Rest des Buches nicht so gepackt, wie am Anfang gedacht.

Die Idee gute und schlechte Handlungen in den Fokus zu stellen und zu gucken, ob wirklich immer alles schwarz weiß ist und so wie es scheint fand ich gut, kam aber meiner Meinung nach nicht deutlich heraus. Seth konnte ich oft nicht richtig fassen, weil immer mal wieder Einschübe seines dämonischen Ichs kamen, ich aber einen wesentlich größeren Konflikt mit seinem „bösen“ Wesen erwartet hätte, der diese Thematik mehr in den Vordergrund stellt.

So ähnlich ging es mir auch bei der Handlung. Zwischendurch las sich Impure wie eine Aneinanderreihung von Szenen, wo die Richtung der Geschichte irgendwie gefehlt hat. Immer wieder gab es Spannungshöhepunkte, aber es war unklar, wo die Geschichte letztendlich hinführen soll. Der Aufbau hat mich zwischendurch tatsächlich an einen Anime erinnert. Das Buch spielt über mehrere Monate, was ich  beim Lesen allerdings anders verstanden hatte, spielt aber in einem guten Tempo. Zum Ende hin geht dann leider plötzlich alles sehr schnell und abrupt, wo ich mir zwischendurch definitiv noch mehr Erläuterungen zur Welt zwischen den Dämonen und Engeln gewünscht hätte. Insbesonderer nach einer Anspielung von Seth auf Averys besondere Fähigkeiten, die man vorher so überhaupt nicht wahrgenommen hat und in einem komischen KOntext erfolgt ist. Jeanne hat das aber dann gut im Epilog aufgefangen, der das Buch zu einem guten Ende gebracht hat.

Was mich persönlich gestört hat, waren zum Teil die Formulierungen. Den Schreibstil an sich fand ich wie schon gesagt toll, weil er die Atmosphäre insbesondere bei musikalischen Stellen sehr gut eingefangen hat, aber bei so Formulierungen wie „Seele schänden“ auch wenn es zur Thematik passt, muss ich leider immer die Augen verdrehen.

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Impure hat eine tolle Idee, konnte mich persönlich aber leider nicht wirklich packen. Jeanne Winter beschreibt eine tolle musikalische Atmosphäre, ich hab mich bei Handlungen und Figuren aber leider oft in der Luft gehangen gefühlt. Vielleicht war es etwas zu viel Thematik für das kurze Buch. Da das Buch meinen persönlichen Lesegeschmack nicht getroffen hat, gehört es für mich zur Katgeorie

Bewertung_Finger weg

Vielen Dank an Jeanne Winter für das Rezensionsexemplar!

Hier gehts zum Buch

Eure

unterschrift

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