Buchblogger 1 x 1: Der gute Blogger Ton

Heute geht es um ein Thema, was mir wirklich sehr am Herzen liegt und zwar die Tonalität in Rezensionen. Bei Rezensionen ist nämlich nicht nur enorm wichtig, was drinsteht, sondern auch sehr, wie man es formuliert. Eigentlich dachte ich immer es wäre selbstverständlich, wie man in Rezensionen schreiben sollte, aber in letzter Zeit fällt mir immer mehr auf, dass das leider nicht der Fall ist. Hier also ein paar Anhaltspunkte, worauf ihr vor allem bei der Formulierung von negativen Rezensionen achten solltet.

Übt konstruktive Kritik

Wenn ihr ein Buch rezensiert, dann solltet ihr eure Meinung sagen, keine Frage, aber es kommt immer darauf an, wie man etwas sagt. Insbesondere, wenn es um negative Kritik geht solltet ihr hier extrem auf eure Formulierung achten. Schreibt nicht einfach nur „Der Plot war schlecht“, sondern begründet eure Meinung richtig und versucht konstruktive Kritik zu üben. Was könnte der Autor beim nächsten Mal besser machen? Viele Autoren nehmen es sich wirklich zu Herzen, was man in seinen Rezensionen schreibt, also helft ihnen mit eurer Meinung, sich noch zu verbessern.

Bücher verreißen zählt zum schlechten Ton

Ich weiß eine Meinung ist nie objektiv, aber versucht in eurer Rezension sachlich zu bleiben. Damit meine ich nicht, dass ihr nicht eure Emotionen, die ihr beim Lesen empfunden habt einfließen lassen sollt, sondern, dass ihr mit euren Formulierungen weder Autor noch Leser angreift. Insbesondere Leser eines bestimmten Genres abzustempeln kommt gar nicht gut an und trifft auch nie auf alle zu. Wenn ihr sehr emotionsgeladen seid nach dem Lesen, macht euch Notizen zu eurer Rezension, aber schriebt sie erst ein oder zwei Tage nach Beenden des Buches. Dadurch bekommt ihr etwas Abstand und geratet nicht in Versuchung Buch und Autor zu verreißen. Genau das machen nämlich ziemlich viele im Moment und ich finde das einfach nicht in Ordnung. Natürlich ist Kritik immer unschön, aber man sollte dabei niemanden angreifen oder verletzen, das geht meiner Meinung nach gar nicht und ist auch nicht Sinn des Bloggens!

Achtung Spoiler!

Rezensionen sollten Spoilerfrei sein. Wenn man das Buch noch nicht kennt möchte man sich als Leser ja nur einen Eindruck verschaffen und nicht schon den gesamten Inhalt kennen. Solltet ihr also unbedingt Spoiler einbauen müssen, dann kennzeichnet diese unbedingt gut sichtbar. Niemand möchte unfreiwillig gespoilert werden!

Bewertung trotz Abbruch?

Zu guter Letzt: Ihr könnt jederzeit ein Buch abbrechen, wenn es euch nicht zusagt – sogar Rezensionsexemplare. Auch hierzu könnt ihr natürlich eine Rezension schreiben mit der Begründung, warum ihr das Buch abgebrochen habt, obwohl hier schon die Meinungen auseinander gehen. Aber seid bitte nicht unfair und vergebt Bewertungen für Bücher die ihr nicht zu Ende gelesen habt oder gar überhaupt nicht gelesen habt. Das ist weder dem Autor, noch der Geschichte gegenüber fair. Mir ist bewusst, dass sich auch hier die Geister scheiden, aber das ist auf jeden Fall meine Meinung.

Kurz gesagt: seid fair und schreibt in Rezensionen nur so, wie ihr auch selber behandelt werden wollt.  

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Eure

unterschrift

 

10 Gedanken zu “Buchblogger 1 x 1: Der gute Blogger Ton

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