#Rezension Windgeflüster in Fella von Lara Kessing

(c) Lara Kessing
(c) Lara Kessing

Fella steht Kopf, nachdem ein gewaltiger Sturm alle zerstört hat. Das Chaos nutzt eine Gruppe Bürger, die sich selbst die Senk nennen, um die Kontrolle in Fella zu übernehmen. In diesem Durcheinander verlieren Sorija und ihre Schwester Mirina ihre Familie und wollen sich zum gemeinsamen Treffpunkt in einem anderen Sektor begeben. Doch auf dem Weg dorthin verlieren sich auch Sorija und Mirina. Letztere landet unschuldig in einem Quarantänebereich. Nun muss Sorija alles daran setzen ihre kleine Schwester zu befreien.

Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe!

Ich war super gespannt auf Windgeflüster in Fella, da mich der Klappentext etwas an Die Bestimmung erinnert hat. Leider bin ich nicht so gut ins Buch reingekommen und habe zwischendurch auch eine längere Lesepause eingelegt. Woran das lag? Lest selbst.

Die Geschichte beginnt mit dem großen Sturm, der alles verändert und es werden gleich zu Beginn viele Figuren und ihre Namen eingeführt. Hier lag für mich leider schon das erste Problem, denn die Namen sind nicht gerade eingängig und bei manchen bestand durchaus Verwechslungsgefahr.

Sorija ist am Anfang ein sehr unsichere und ängstlicher Charakter, der sich dann zu einer mutigen Heldin hin entwickelt. Zwar wurden viele der Charaktere öfter im Buch aufgegriffen und sind nicht einfach verschwunden, dennoch sind sie mir leider alle etwas zu blass geblieben, insbesondere Sorija. Die sprunghafte und sehr schnelle charakterliche Entwicklung der Figuren konnte ich auch nur bedingt nachvollziehen, obwohl die Entwicklungen an sich gut und notwendig waren. In diesem Bereich hätte ich mir gerne eine stärkere Ausarbeitung gewünscht.

Die Ansätze der Geschichte fand ich super interessant und hat mich teilweise wirklich an Die Bestimmung erinnert. Obwohl ich Laras Schreibstil mochte, zieht sich die erste Hälfte des Buches etwas, da ziemlich schnell einzelne Abschnitte und Orte sehr szenisch hintereinander folgen. Genau hier setzte bei mir irgendwann der Moment ein, wo ich das Buch erst einmal zur Seite legen musste, da mir etwas die Lust am Weiterlesen verloren gegangen ist. Die zweite Hälfte war dann sehr spannend und ich war überrascht, als ich schon am Ende angelangt war. Diesen Teil fand ich definitiv viel besser als den Anfang. Ich hätte hier die ein oder andere Szene ihrer Flucht vielleicht ausgelassen und stattdessen gerne noch etwas mehr über Fella erfahren, denn auch über das Land in dem die Geschichte spielt erfährt man leider recht wenig.

text-dividers-04

Windgeflüster in Fella ist eine dystopisch angehauchte Geschichte mit tollen Geschichtlichen Ansätzen, einigem Spannungspotential und einer Protagonistin, die sich stark entwickelt. Leider hat mir im ersten Teil der Geschichte ein konsistenter roter Faden gefehlt, der die Geschichte rund gemacht hätte, da einiges zu sprunghaft passierte und Charaktere und Handlungsort meiner Meinung nach zu sehr an der Oberfläche bleiben. Das Buch gehört für mich daher in die Kategorie

Vielen Dank an Lara Kessing für das Rezensionsexemplar!

Hier gehts zum Buch

Eure

unterschrift

*Klick auf die Kategorie und erfahre mehr über mein Bewertungssystem.

Ein Gedanke zu “#Rezension Windgeflüster in Fella von Lara Kessing

  1. Hey 🙂

    das klingt nach einem Buch, das mir gefallen könnte.
    Ich habe bisher noch nie davon gehört!
    Schade, dass die Charaktere deiner Meinung nach zu oberflächlich beschrieben sind. Das Gefühl hatte ich z.B. bei „Flawed“ von Cecilia Ahern. So etwas kann einer an sich tollen Geschichte echt einen Dämpfer verpassen…

    LG Ricy

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s