#Rezension Ewigkeitsgefüge Laura Labas

(c) Drachenmond
(c) Drachenmond

Lydia lebt in eine Welt, in der Nachts dunkle Kreaturen aus dem Schatten treten und Menschen anfallen. Sie gehört zu den Somna deren Aufgabe es ist zu verhindern, dass angegriffene Menschen sich ebenfalls in diese Kreaturen verwandeln. Doch als ihr Clan ausgelöscht wird, bleibt sie als einzige übrig, die diese Aufgabe übernehmen kann und das, obwohl sie noch nicht einmal komplett ausgebildet ist. Noch dazu sind alle hinter ihr her: die Mörder ihres Clans und die Anführer der anderen Gruppierungen, die um die Gefahr in Lydias Welt wissen. Für wen wird sie sich entscheiden?

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Letzte Woche hatte ich ein richtiges Leseproblem – ich habe fünf Bücher angefangen und keines konnte mich so richtig packen. Bis ich mit Ewigkeitsgefüge von Laura angefangen habe. Das Buch hat mich aus meiner Leselethargie gerissen, was nicht weiter verwunderlich ist, denn Lauras Bücher sind für mich ein Garant für gute Leseunterhaltung.

Es fängt schon an mit einem Prolog, der einem absolute Gänsehaut beschert. Laura hat einen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte einsaugt und wunderbare Emotionen und Atmosphären aus dem Buch überträgt. Ich hab mich wirklich gegruselt zwischendurch. Dann war es aber auch wieder so spannend, dass ich mir die Augen zugehalten hab, weil ich nicht weiterlesen konnte. Insbesondere zum Ende hin lässt die Geschichte einen dann gar nicht mehr los, bis man das Buch zu Ende gelesen hat.

Die Idee der Welt, die Laura hier geschaffen hat, ist wieder einmal grandios. Bei ihren Büchern mag ich besonders, dass sie Figuren und ihre Umgebung so detailreich ausarbeitet. Bei den Figuren ist ihr das wiedermal gelungen. Alle sind sehr plastisch und trotz magischer Fähigkeiten absolut real gehalten. Es gibt nicht das klassische gut gegen böse, schwarz gegen weiß, sondern die Grenzen zerfließen hier ineinander, wodurch die Konflikte zwischen den Figuren noch interessanter wurden. Leider muss ich sagen, fand ich die Protagonistin Lydia nicht so sympathisch aufgrund ihrer teils naiven Art, was aber der Geschichte für mich keinen Abbruch getan hat. Beim Lesen gab es sogar eine Premiere für mich: im angedeuteten Liebesdreieck hätte ich hier definitiv den anderen Mann lieber an Lydias Seite gesehen – das hatte ich wirklich noch nie beim Lesen.

Da es sich bei Ewigkeitsgefüge um einen Einzelband handelt ist die Welt leider ein bisschen zu kurz gekommen. Wie schon gesagt die Ganze Idee mit den Göttern und den einzelnen Clans fand ich super, aber mir haben noch ein paar Informationen über die Welt, in der Lydia und die anderen leben gefehlt und vor allem noch mehr Informationen über die Gegebenheiten mit den Göttern und dem Ewigkeitsgefüge. Das fand ich etwas schade, aber vielleicht mach Laura ja noch eine Spin-Off Story, wo alles etwas näher erläutert wird.

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Ewigkeitsgefüge ist ein klassischer Laura Labas Roman: hochspannend, atmosphärisch auf jeder Seite und Charaktere zum Anfassen. Die Geschichte vereint Mystik, düstere Götter und lässt einen die ganze Zeit mit der Frage zurück: wer ist eigentlich der Böse und wer der Gute? Kann ich wirklich nur jedem Empfehlen! Das Buch gehört für mich daher zur Kategorie

Vielen Dank an Laura Labas für das Rezensionsexemplar!

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Eure

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6 Gedanken zu “#Rezension Ewigkeitsgefüge Laura Labas

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