Was erwartet uns am Ende des Universums? Blogtour zu „Soul of Stars“ von Anika Ackermann

„Es gibt eine neue Hoffnung“, versprach Leander […].
„Das, was hinter unserem Universum liegt“, meinte Sola und versuchte sich vorzustellen, was auch immer dort lauerte. Doch ihr Verstand scheiterte an dieser Aufgabe. In den grauen Vorzeiten hatte man geglaubt, das All hätte keine Grenzen. Erst die neue Generation der Menschen hatte es in seiner Weite erforscht – und sein Ende gefunden.
– S. 235, Soul of Stars. Wenn Sterne fallen von Anika Ackermann

Und damit Hallo und herzlich willkommen zum achten Tag der Blogtour zu „Soul of Stars. Wenn Sterne fallen„, dem neuen Buch von Anika Ackermann. Die Geschichte spielt am Rande des bekannten Universums – na ja zumindest bekannt in der Welt von Sola, auf dem Planeten Thethys. Genau dorthin durftet ihr gestern schon mit der Autorin Anika reisen. Begrenzt ist das Universum durch einen silbernen, faserigen Rand. Doch was kommt danach?

Achtung, dieser Beitrag könnte mit unter etwas poetisch bis vollkommen abgedreht ausfallen – seid also hiermit gewarnt!
Mein Gedankengang passt ganz gut zu dem, was Sola sich bereits in Soul denkt. Wir sagen immer das All ist unendlich. Schon bereits die aktuell bekannten Dimensionen übersteigen unser Fassungsvermögen bei weitem. Da können wir uns erst recht nicht vorstellen, wie weit die Welt um uns herum noch reicht, abgesehen von unserem kleinen, im Vergleich zum recht gar winzigen Planeten. Bei so einem Denken liegt es nahe, dass das All unendlich ist.

Aber ich denke, dass es doch irgendwo einen Rand gibt – sei es ein silberner, wabernder Rand oder ein schwarzes Loch (was ich für wahrscheinlicher halte) oder etwas ganz anderes. Raum ist eine begrenzte Ressource, die endlich ist. Also ist auch der WeltRAUM irgendwo begrenzt. Wenn wir überlegen, welche Ressourcen für uns unendlich sind, auf welches Ergebnis kommt ihr dann?

Für mich ist die Antwort ziemlich eindeutig, auch, wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so scheint: die Zeit. Wir sagen immer uns fehlt die Zeit, sie rennt uns weg oder rinnt uns nur so durch die Finger. Es stimmt schon, für uns persönlich ist Zeit etwas Begrenztes, aber nicht so für den Rest des Universums. Ich denke also, es verhält sich ähnlich wie bei „Interstellar“ – die Ressource, die letztendlich am Ende des Universums kommt ist die Zeit, die verschiedene Zeitachsen widerspiegelt.

Sprich am Ende des Universums erwarten uns Parallelwelten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden und einen in einer Art Endlosschleife durch das Universum führen. Es gibt schließlich nicht umsonst die Theorien über eine Gefährdung des Kontinuums oder?

Das heißt, wenn es eine Möglichkeit für uns gäbe in rasanter Star-Wars-ähnlicher Geschwindigkeit das All zu bereisen und ans Ende des Universums zu gelangen, denke ich wartet ein schwarzes Loch auf einen, das auf verschiedene Zeitebenen führt, auf denen man geliebte Momente noch einmal erleben kann oder auch Dinge in Vergangenheit oder Zukunft ändern könnte – natürlich ohne das Kontinuum durcheinander zu bringen versteht sich. 😉

Abgesehen von der ganzen physikalischen Erklärung: Vielleicht ist es auch einfach das, was auf uns wartet, wenn wir an einen Himmel denken, ein Leben nach dem Tod. Ja und ganz vielleicht ist es eine Endlosschleife, die man in einem Raum voller Bücher verbringen darf, das wäre doch was, oder?

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Beiträge bei den anderen Blogtourern:
Ümran und Becca besprechen Soul (Tag 1 Umivankebookie/ Tag 2 Beccas Leselichtung)
Jennie nimmt drei Dinge mit auf eine einsame Insel
Alina bewirbt sich bei der Fortis Rescue 55
Anna reist auf ihren eigenen Planeten
Yasmin-Stella packt sich ein Survival-Kit
Anika und Fabian reisen nach Thethys
Liz erzählt, ob sie das Universum bereisen möchte
Nicci findet Gründe Soul zu lesen
Luna liest aus Soul

Soul of Stars. Wenn Sterne fallen

Soul of Stars Wenn Sterne fallen (c) Anika Ackermann
(c) Anika Ackermann

Am Rande des Universums

Als Solas Heimatplanet untergeht, möchte sie eigentlich nur eines: Sterben. Wie ihr Vater. Wie ihre Freunde. Wie alle, die sie kannte. Doch am Ende des Universums lauert viel mehr, als sie sich je hätte träumen lassen.

„Auf dich wartet eine ganz neue Welt, die erobert werden will. Du musst nur den ersten Schritt wagen!“

Hier gehts zum Buch

11 Gedanken zu “Was erwartet uns am Ende des Universums? Blogtour zu „Soul of Stars“ von Anika Ackermann

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