#Rezension Die Seiten der Welt. Nachtlande von Kai Meyer

!Achtung Spoiler! Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Wenn du die anderen Teile noch nicht kennst, könntest du gespoilert werden! 

(c) Fischer
(c) Fischer

Nachdem die Gefahr durch die leeren Bücher gebannt ist, setzen Furia und ihre Freunde vom Widerstand nun alles daran die Macht der drei Häuser und damit der Adamitischen Akademie zu schwächen. Dazu wollen sie ins Zentrum ihrer Macht: das verborgene Sanktuarium. Doch das ist alles andere als leicht und im Hintergrund gibt es eine Gefahr, die die gesamte bibliomantische Welt verschlingen könnte.

Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe!

Nachdem ich den zweiten und den dritten Teil der Reihe schon seit einem Jahr auf meinem SuB liegen hatte, habe ich die Reihe rund um Furia und die Welt der Bücher im Rahmen der SuB den Sommer-Challenge endlich zu Ende gelesen.

Trotz, dass der erste Teil schon etwas länger her ist, bin ich wieder gut in die Geschichte hineingekommen. Direkt zu Anfang stürzt man mitten ins Geschehen in eine sehr spannungsgeladene Szene. Kai Meyer schafft es, einen schon direkt von der ersten Seite an an seine Geschichten und Charaktere zu fesseln und erst wieder loszulassen, wenn man das Buch zuklappt. Es gibt einfach diese Autoren, bei denen hat man die Garantie, dass einem die Bücher gefallen. Bei Kai Meyer faszinieren mich immer das außergewöhnliche Worldbuilding und die Charaktere.

Ich muss sagen mit dieser Welt, der Welt der Bücher, hat Kai Meyer sich selbst übertroffen. Sie ist einfach magisch und absolut außergewöhnlich. Man merkt in jedem Wort seine eigene Liebe zu Büchern. Dadurch ergeben sich wunderbare Beschreibungen und eine ganz eigene Atmosphäre, die einen gleichzeitig voller Spannung durch die Seiten dieser Welt zieht – insbesondere im letzten Teil des Buches. Diese Atmosphäre wird noch einmal durch die außergewöhnlichen Charaktere unterstütz und getragen. Bei Kai Meyer würde Exlibri alle ein Gesicht haben, weil er auch die Nebencharaktere sehr plastisch darstellt. Wo mir beim ersten Teil noch Informationen über die Bibliomantik gefehlt haben, wird die Thematik im zweiten Band noch viel mehr vertieft.

Leider muss ich sagen, merkt man aber auch hier, dass der erste Teil ursprünglich als Einzelband konzipiert war. Trotz dem spannenden Einstieg fehlte mir persönlich etwas der Anschluss zum ersten Teil, da ein ziemlicher Zeitsprung zwischen den Teilen erfolgt. Der Aufbau und die Verwinkelungen in der Geschichte fand ich grandios, wie bei jedem Meyer Buch, trotzdem fehlte etwas der rote Faden, wohin der ganze Band eigentlich führen soll. Am Ende wird dann klar, dass er sehr vorbereitend für den dritten Band ist. Diese Aspekte fand ich persönlich etwas schade, tun aber dem eigentlichen Leseerlebnis kaum einen Abbruch.

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Ich liebe es in die bibliomantische Welt in Die Seiten der Welt. Nachtland abzutauchen. Man erfährt in diesem Teil noch viel mehr über Furias Welt und die Bibliomantik. Außerdem ist das Worldbuilding einfach atemberaubend. Gäbe es eine Führung durch die Refugien wäre ich sofort dabei. Auch wenn es merkt, dass es ein mittlerer Teil war einfach grandios. Daher gehört das Buch für mich in die Kategorie

Hier gehts zum Buch

Die Reihe im Überblick 
Die Seiten der Welt
Die Seiten der Welt. Nachtland
Die Seiten der Welt. Blutbuch

Eure

unterschrift

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4 Gedanken zu “#Rezension Die Seiten der Welt. Nachtlande von Kai Meyer

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