#Rezension Ein Kuss aus Sternenstaub von Jessica Khoury

(c) cbj
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Die Dchinny Zahra war 500 Jahre lang in ihrer Lampe gefangen, weil sie als die Holde Verräterin gilt, sowohl für Menschen als auch für die Dschinn. Dort wartet sie, bis der junge Dieb Aladin sie findet und Zahra aus ihrer Lampe befreit. Nun muss sie ihm drei Wünsche gewähren. Er möchte am Anfang einfach nur seine Rache am Berater des Königs, sie möchte nichts sehnlicher als ihre Freiheit. Doch mit der Zeit fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, was nicht sein darf. Das erste Gebot der Dschinn lautet: Verliebe dich nie in einen Menschen. Auf dieses Verbrechen steht der Tod. Doch gibt es Freiheit ohne Glück?

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Ich entdeckte Ein Kuss aus Sternstaub während ich den Neuerscheinungsbeitrag für den Juli vorbereitet habe. Direkt war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Ich liebe Geschichten aus 1001 Nacht und nicht zuletzt die Empfehlung von Sarah J. Maas machten das Buch unwiderstehlich. Umso begeisterter war ich, als ich es von cbj als Rezensionsexemplar zugesagt bekam.

Wie schon gesagt spielt die Geschichte in 1001 Nacht und ist ein Aladin Retelling, wird allerdings aus der Sicht von der Dschinny Zahra erzählt. Diese wendet sich während der Geschichte immer wieder an ihre bisher einzige Freundin: ihre vorherige Herrin und mächtigste Königin aller Zeiten, die ihretwegen umgekommen ist. Dadurch bekommt die Erzählung eine sehr vertrauliche Note, die uns immer wieder Einblicke in Zahras widersprüchliche Gefühlswelt gibt. Am Anfang orientiert sich die Geschichte stark an dem Original, weicht aber dann relativ schnell ab und entwickelt ihren ganz eigenen Charme.

Die Charaktere fand ich toll gestaltet, weil sie ziemlich gegensätzlich sind und sich gerne gegenseitig aufziehen, wodurch lustige Dialoge entstanden sind und gut unterhalten. Vor allem auch den inneren Konflikt von Zahra zwischen ihren Gefühlen und ihrem Wesen als Dschinn fand ich interessant, hätte ihn mir aber an der ein oder anderen Stelle noch etwas stärker gewünscht.

Jessica Khoury weiß, wie man Gefühle und Atmosphären in einer Geschichte gut widerspiegelt. Ich hatte das Gefühl mitten in ein Märchen von 1001 und einer Nacht gefallen sein – ich hatte sogar das Gefühl den Sand in der Wüste spüren zu können oder im Palastgarten mit in der Sonne zu liegen. Die Liebesgeschichte zwischen Zahra und Aladin wird mit ganz zarten Gefühlen beschrieben, die einfach nur zuckersüß sind. Auf der anderen Seite wird es dann zum Ende hin immer spannender, wodurch man nur so an den Seiten klebt.

Auch die Handlung fand ich gut aufgebaut, weil es noch einige Verwinkelungen innerhalb der Story gab. Insgesamt entwickelte sich die Geschichte von einem simplen Retelling zu einer viel größerem Abenteuer, dass sich mit einer tieferen Materie auseinandersetzt: dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten, verpackt in einen leichten Mantel. Das Einzige, was mich hier gestört hat, waren die fehlenden Zeitangaben. Man verliert vollkommen das Gefühl für die Zeit im Buch und wenn zwischendurch mal eine Angabe gemacht wird, dann bekommt man schnell das Gefühl, dass für diese Zeitspanne einfach zu wenig passiert ist. Davon abgesehen aber einfach eine wunderschöne Geschichte.

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Ein Kuss aus Sternenstaub ist eine zuckersüße Geschichte, die einen mit der Magie von 1001 Dschinn einfach verzaubert. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen und bin sowohl von den zarten Gefühlen zwischen den Protagonisten, als auch dem Spannungsbogen im Buch absolut fasziniert gelesen. Ein Muss für jeden Fan von 1001 Nacht! Dieses Buch gehört daher für mich in die Kategorie

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Vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!

Eure

unterschrift

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3 Gedanken zu “#Rezension Ein Kuss aus Sternenstaub von Jessica Khoury

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