Buchblogger 1 x 1: WordPress für Beginner. Bearbeitungstools

Etwas außer der Reihe kommt hier ein kleiner eingeschobener Basics-Beitrag. Wir haben uns die Woche in unserer Blogger Gruppe darüber unterhalten, dass man viele Funktionen in der Bearbeitungsleiste bei WordPress gar nicht nutzt, geschweige denn weiß, was es ist. Hier also mal eine kleine Übersicht, vielleicht entdeckt ihr ja für euch auch noch was neues. Nächste Woche gibt es dann aber wirklich die nützlichsten Blogging Apps.


Die erste nützliche Funktion findet ihr bereits über der Toolleiste. Auf der Klammer neben eurer Überschrift könnt ihr den Link zu eurem Beitrag bearbeiten. Sobald ihr einen Beitrag geplant habt, findet ihr hier auch den entsprechenden Link, den ihr im Vorfeld mit jemandem teilen könnt.

Visuel HTML

Hier könnt ihr einstellen, ob ihr im normalen Textbereich oder im HTML-Bereich arbeiten möchtet. Mehr zum Thema HTML erfahrt ihr auch in meinem letzten Buchblogger 1×1.


Als erstes habt ihr die Möglichkeit neue Medien in euren Beitrag einzufügen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei ich mir nicht sicher bin, ob auch alle Funktionen in der kostenlosen Version verfügbar sind (ich habe den Tarif „Persönlich“). So habt ihr auf jeden Fall noch die Möglichkeiten direkt von Google in eure Beiträge zu laden, aber auch Kontaktformulare oder Bezahlmöglichkeiten einzurichten. Vor allem die letzten beiden Funktionen finde ich für Autoren sehr nützlich.

Unter „Absatz“ könnt ihr einstellen, ob euer Text als normaler Text, sprich Absatz, angezeigt wird oder als eine Überschrift. Vorformatiert bedeutet, dass ihr alle vorhandenen Formatierungen (Textgröße, -farbe, etc.) entfernt. Wie ihr die Größe von regulärem Text einstellen könnt, erfahrt ihr hier.

Bold Italienic

Unter B und I könnt ihr eure Schrift entweder fetten und kursiv schreiben. Beides eignet sich wunderbar, um neben Zwischenüberschriften auch Schlüsselwörter im Text hervorzuheben und ihn so aufzulockern.

Ihr wollt eine Aufzählung machen? Dann wählt eine der oberen beiden Funktionen. Damit könnt ihr entweder eine Aufzählung mit Symbolen oder mit Zahlen in euren Beitrag einbauen.

verlinken

Auch dieses Zeichen haben vermutlich alle schon einmal von euch benutzt: mit der Klammer könnt ihr markierte Stellen in euren Beiträgen verlinken. Sobald das Fenster aufpoppt könnt ihr entweder einen Link zu einer anderen Seite eingeben, oder über das Fenster unten eure eigenen Beiträge und Seiten durchsuchen und anschließend verlinken. Ich kreuze auch in den meisten Fällen an, dass sich der Link in einem neuem Tab öffnet. Ich persönlich finde ich als Leser sehr anstrengend, wenn auf einmal einfach die Seite weg ist, auf der ich gerade noch gelesen habe.

Zitat

Mit den Anführungszeichen könnt ihr Zitate einbauen, die dann besonders gekennzeichnet sind. Eine schöne Möglichkeit, um in Rezensionen einzelne Buchstellen hervorzuheben. Ich finde jedoch, dass die Funktion sich nicht für längere Sätze eignet, da dass Feld einfach zu groß dargestellt wird – auch, wenn ich die Schrift verkleinere. Ich setze Zitate daher auch gerne kursiv und rechtsbündig, um sie vom restlichen Text abzuheben.

Formatierung

Apropos – mit diesen drei Zeichen könnt ihr einstellen, ob euer Text links-, mittig- oder rechtsbündig sein soll. Wie gesagt benutze ich diese Funktion gerne, um Zitate abzuheben. Manche schreiben aber auch ihre Einleitung mittigbündig und den Rest des Textes linksbündig, z.B. Letterheart.

Rechtschreibkorrektur

Dieses Zeichen ist wirklich nützlich und ich wette, viele von euch haben es noch nie benutzt. WordPress hat eine eingebaute Rechtschreibkorrektur, die euch zuverlässig hilft, falsch geschriebene Wörter zu erkennen. Nur bei Eigennamen und englischen Begriffen müsst ihr aufpassen. Vor allem am Anfang, wenn man sich noch nicht so sicher beim Schreiben von Beiträgen fühlt, ist diese Funktion also recht nützlich.

Weiterlesen

Auch diese Funktion nutzen vermutlich noch nicht viele von euch, dabei ist sie wirklich gut! Ich mag es persönlich gar nicht, wenn immer schon die gesamten Blogbeiträge auf der Startseite zu lesen sind. Dadurch wird der Blog unübersichtlich, man wird direkt von Text erschlagen und der Blogger selbst hat gar keine Möglichkeit nachzuvollziehen, wie seine Beiträge ankommen. Daher könnt ihr einstellen, dass euer Text nur bis zu einem gewissen Grad angezeigt wird und zwar mit der „Weiterlesen“-Funktion. Dieser Button fügt euch eine Weiterlesen-Linie ein, die nachher nicht im Beitrag zu sehen ist, aber angibt, inwieweit der Text auf verschiedenen Seiten angezeigt wird. Links und Bilder, die bis dahin eingebaut sind, werden allerdings mit angezeigt. Diese Funktion greift nur, wenn ihr einstellt, dass eure ganzen Beiträge angezeigt werden. Auch wenn ihr angegeben habt, dass nur ein Ausschnitt angezeigt werden soll, gibt es eine Möglichkeit vorzugeben, was angezeigt werden soll. In der rechten Seitenleiste im Bearbeitungsmodus findet ihr einen Reiter „Weitere Optionen“. Im „Auszug“-Feld könnt ihr den Text einfügen, den ihr auf der Startseite gerne für den Beitrag angezeigt bekommen möchtet.

durchgestrichen unterstrichen

Mit diesen beiden Zeichen habt ihr die Möglichkeit euren Text durchgestrichen oder unterstrichen darzustellen. Vor allem ersteres finde ich sehr nützlich, wenn es um die Leseplanung oder das Abhaken von Aufgaben in Challenges geht.

Trennlinie

Mit diesem Symbol könnt ihr Trennlinien in euren Text einfügen. Auch ein Mittel, um die Übersicht und Lesbarkeit eures Beitrags zu erhöhen. Ich benutze beispielsweise immer einen Trenner vor meinem Fazit in Rezensionen – allerdings nehme ich dazu eine Grafik. Aber auch der Trennstrich funktioniert wunderbar.

Blocksatz

Ihr habt keine Lust auf Flattersatz? Dann könnt ihr hier einen Blocksatz für eure Beiträge einstellen. Ich persönliche finde aber Flattersatz, also wenn die Zeilen unterschiedlich lang sind, wesentlich angenehmer für das Auge zum Lesen.

Schriftfarbe

Bei diesem schönen Symbol könnt ihr eure Textfarbe anpassen. Hier könnt ihr auch eigene Farben, passend zu eurem Theme hinzufügen, sofern ihr den RGB- oder Hexa-Schlüssel für die Farbe kennt. Auch diese Funktion benutze ich gerne bei Challenges für die Aufteilung von Aufgaben.

Formatiert einfügen

Mit dem kleinen Klemmbrett könnt ihr Text, den ihr auf anderen Seiten oder aus Word kopiert in euren Beitrag einfügen, ohne jeglichen Formatierungen. Das hat den Vorteil, dass ihr euch durch andere Formatierungen nicht den kompletten Text kaputt schießt.

Formatierung entfernen

Solltet ihr doch einmal Text mit einer fremden Formatierung eingefügt haben, könnt ihr mit dem Radiergummi die entsprechende Formatierung löschen und habt dadurch wieder einen normalen Text.

Sonderzeichen

Über das Omega könnt ihr Sonderzeichen einfügen. Dazu zählen Währungen, verschiedene Anführungszeichen, Pfeile, ¾ Zahlen und vieles mehr. Hier könnt ihr euch in vielen Fällen hilfreiche Unterstützung holen.

Einzug

Mit den Einzugsymbolen könnt ihr Text einrücken – oder eben auch wieder ausrücken. Sie haben damit die gleiche Funktion wie die Tab-Taste eurer Tastatur.

Vorwärts Rückwärts

Ihr habt euch mal vertan? Kein Problem, denn mit den Pfeil-Symbolen könnt ihr Schritte rückgängig machen oder auch wiederholen.

Fragezeichen

Das letzte Zeichen hat vermutlich auch noch niemand von euch benutzt – das Fragezeichen. Hier werden euch Tastaturkürzel erklärt. Tastaturkürzel sind Funktionen, die ihr normalerweise klicken müsst, aber auch über die Tastatur einstellen könnt und so in einen viel schnelleren Arbeitsrhythmus kommt. Bei Windows funktionieren diese Kürzel mit der Strg-Taste und bei Apple mit der cmd-Taste.

Seitenleiste

Auch die Seitenleiste kann euch mit einigen Funktionen unterstützen. Unter Status könnt ihr Beiträge veröffentlichen und planen. Außerdem findet ihr hier Revisionen – also Versionen, die nach dem Speichern des Beitrages entstanden sind. Sollte eurer Text jemals auf mysteriöse Weise gefressen werden, findet ihr hier die davor zuletzt gespeicherte Version und kann euch somit den Hintern retten. Der Reiter „Kategorien und Schlagwörter“ helfen euch dabei, die Beiträge auf eurem Blog zuzuordnen und für Suchmaschinen leichter zugänglich zu machen. Über den Reiter „Teilen“ könnt ihr eure Beiträge direkt auf den verbundenen sozialen Netzwerken teilen, aber denkt daran, den Text individuell an die entsprechende Plattform anzupassen. Beitragsformat kann euch helfen, wenn ihr beispielsweise nur ein Video oder ein Bild habt, dass dieses direkt auf der Startseite angezeigt wird. Allerdings habt ihr dann dort aber wieder das Problem, nicht nachvollziehen zu können, wie viele sich diesen Beitrag tatsächlich angeguckt haben.

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5 Gedanken zu “Buchblogger 1 x 1: WordPress für Beginner. Bearbeitungstools

  1. Liebe Michi,
    bis auf das Radiergummi (das muss ich mal testen) für mich nix neues, weil du mir ja schon mal alles erklärt hast 🙂 Danke nochmal.
    Mit der Leiste kann man echt tolle Sachen mit wenigen Klicks machen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. PS. in der Seitenleiste gibt es außerdem noch die praktische Funktion, Beiträge zu kopieren. Das finde ich vor allem bei Rezensionen hilfreich, wegen des gleichen Formates was man ja immer so hat. Habe das aber auch erst kürzlich entdeckt.
      Und da gibt es die Option Kommentare auszustellen.

      Gefällt mir

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