#Rezension Calypso. Zwischen den Welten von Fabiola Nonn

(c) digi:tales
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Nachdem das Ökosystem auf weiten Teilen der Erdoberfläche kollabierte, suchten die Menschen unter Wasser Zuflucht. Noemi lebt mit ihrer Familie in einer der größten submarinen Städte: Calypso – benannt nach der Meeresgöttin und Herrscherin über das sagenumwobene Volk der Ondine. Seit sie denken kann, fühlt Noemi sich von der geheimnisvollen Tiefsee angezogen und versucht die Mythen des Meeres zu ergründen. Als sich dabei jedoch immer wieder tragische Unfälle ereignen, die schließlich sogar die Existenz der Stadt bedrohen, zieht Noemi die einzig mögliche Konsequenz und ergreift die Flucht. Auf sich allein gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie nicht nur ihrer wahren Herkunft, sondern auch ihrer großen Liebe näherbringt. (Quelle: digi:tales)

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Erst einmal vielen Dank an Fabiola Nonn für das Rezensionsexemplar! Fabiola kam vor Kurzem auf mich zu und hat gefragt, ob ich gerne den ersten Band ihrer Calypso-Reihe rezensieren möchte, die bereits ganz bei digit:tales erschienen ist – dem Impringt-Label vom Arena Verlag. Ich mag Geschichten, die unter dem Meer spielen sehr gerne; auch, wenn ich nach der Reihe von Valentina Fast etwas vorsichtig geworden bin.

Fabiolas Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte, da sie gut die Atmosphäre unter Wasser einfängt. Man kann sich direkt mit Noemi identifizieren, die immer etwas außen vor zu sein scheint und sich nicht richtig zugehörig fühlt. Ja am Anfang ist es sogar eher eine Abenteurer-Geschichte, die einen gleich an Die Schatzinsel denken lässt. Schnell geht die Handlung jedoch darüber hinaus. Steigt man am Anfang noch nicht so ganz durch, lösen sich nach und nach die Geheimnisse auf, die der Ozean in Noemis Welt verbirgt.

Die Welt und die Geschichte haben mich sehr neugierig gemacht – vor allem da Fabiola hier Dystopie mit interessanten mythischen Wasserwesen verbindet. Fast noch spannender fand ich die Zeit, die nicht im Wasser gespielt hat, da es mich an die Entdeckung der Maja erinnert hat.

Das Gedankenspiel unter Wasser zu flüchten, da die Welt quasi untergeht, finde ich sehr spannend. Generell ist die Handlung sehr spannungsgeladen aufbaut und fesselt einen dadurch ans Buch. Ich habe die Geschichte fast an einem Abend ausgelesen. Allerdings wechselt die Handlung später im Buch relativ rasch, was mir persönlich etwas zu sprunghaft war. Kaum ist man an einem Ort angekommen, schon ist man wieder zum nächsten unterwegs. Auch die Liebesgeschichte hätte ich mir etwas schöner integriert gewünscht. Hier kommen die Gefühle doch ziemlich plötzlich, was ich immer etwas unglaubwürdig als Leserin finde.

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Calypso. Zwischen den Welten ist ein spannungsreicher Reihenauftakt, der definitiv Lust auf mehr macht. Noemi ist eine Protagonistin, mit der man sich direkt identifizieren kann und Fabiola schafft es einen durch ihren Schreibstil von der ersten Seite an unter Wasser zu ziehen. Gepaart mit sowohl myhtischen als auch dystopischen Elementen ergibt das eine tolle Geschichte, die zum Ende hin etwas sprunghaft wird. Das Buch gehört für mich daher in die Kategorie

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Weitere Meinungen 
The Ujulala | Wurm sucht Buch | Buchfeeling

Die Calypso-Reihe im Überblick: 
Calypso. Zwischen den Welten
Calypso. Unter den Sternen
Calypso. Jenseits der Wellen
Calypso. Hinter dem Horizont

Eure

unterschrift

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4 Gedanken zu “#Rezension Calypso. Zwischen den Welten von Fabiola Nonn

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