Buchblogger 1 x 1: Wann und wie viel Zeit sollte ich in meinen Blog investieren?

Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Buchblogger 1×1! Wie man an der Überschrift erkennen kann, geht es heute um das Thema: wie viel Zeit sollte ich in meinen Blog investieren und wann tue ich das am besten?

Zuerst einmal kurz zum Thema wie viel Zeit man in seinen Blog investieren sollte, denn die Antwort ist relativ simple: so viel wie ihr wollt. Ich investiere in der Regel mehrere Stunden in der Woche in meinen Blog, denn dazu zählt neben dem Schreiben von Beiträgen für mich auch das schießen von buchigen Fotos oder auch das Aktualisieren von Grafiken. Letztendlich liegt es wirklich nur an euch, wie viel Zeit ihr bereit seid herzugeben. Ich wage jetzt mal zu behaupten, je mehr Zeit ihr investiert, desto erfolgreicher wird euer Blog auf die Dauer. Aber damit ist auch eine Menge Arbeit verbunden, sodass euer Blog manchmal zu eurem Nebenjob wird, wenn es mehrere Stunden sind, wie bei mir. Aber auch schon, wenn ihr nur eine Stunde oder weniger in euren Blog investiert pro Woche, ist das großartig! Wichtig ist, dass ihr überhaupt bereit seid, Zeit zu investieren. Wie gesagt: wie viel das ist entscheidet allein ihr.

Damit ihr in möglichst wenig Zeit aber möglichst viel schafft, empfehle ich euch, ein System zurechtzulegen, wann ihr etwas für euren Blog tut – bzw. was zu welcher Zeit. Aufgaben, die ihr dabei im Blick behalten solltet sind:

  • Aktualisierung eurer Blogseite
  • Das Schreiben von Beiträgen
  • Fotos machen
  • Grafiken erstellen
  • Betreuung eurer Social Media Kanäle
  • Und vielleicht der größte Teil: das Durchstöbern und Kommentieren bei anderen Blogs

Legt euch daher am besten Tage fest, wo ihr entweder eine dieser Aufgaben erledigt oder euch Zeiten einteilt, wo ihr alles macht, was gerade so ansteht. Ich kann euch empfehlen, das meiste, was für die Woche ansteht, am Wochenende vorzubereiten und schon einmal zu planen – eine Funktion, die die meisten Kanäle wie WordPress oder Facebook glücklicher Weise haben. Für Instagram könnt ihr die Bilder mit Bildunterschrift schon soweit als Entwurf vorbereiten, dass ihr das Bild nur noch mit einem Klick veröffentlichen müsst.

Ihr habt am Wochenende keine Zeit? Dann sucht euch ein System unter der Woche. Nicci von Trallafittibooks beispielsweise widmet den obigen Aufgaben ein bis zwei Stunden vor jeder Schicht. Ich arbeite viel in der Mittagspause oder abends ab, wenn ich am Wochenende nicht dazu komme. Natürlich gilt hier aber: alles kann, nichts muss. Sucht für euch das System, was am besten funktioniert. Ihr schreibt unter der Woche Beiträge und macht Social Media, am Wochenende kommen dann Bilder und Blogdurchstöbern an die Reihe? Perfekt! Guckt einfach, was sich für euch am besten anfühlt, ohne, dass euer Blog euch anfängt zu stressen.

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10 Gedanken zu “Buchblogger 1 x 1: Wann und wie viel Zeit sollte ich in meinen Blog investieren?

  1. Hallo Michi 🙂
    Schöner und vor allem wichtiger Beitrag in deiner Reihe! Ich höre in letzter Zeit so häufig, dass sich Blogger überfordert fühlen mit dem Zeitaufwand und den vielen Aufgaben. Aber das Wichtigste ist doch, dass man sich die Zeit gern nimmt und investiert, sonst verliert man echt die Lust daran. Ich erledige auch unter der Woche einiges, aber dabei kommt einem doch immer wieder die Uni ins Gehege, sodass Beiträge anderer lesen und kommentieren meist am Wochenende dran ist.

    Liebe Grüße,
    Klaudia

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  2. Hi Michi,
    ich glaube, das Thema wie viel man zum Bloggen hat/haben möchte/haben sollte ist ein heißes Thema. Ich hab das Gefühl, dass da so viel verglichen wird und sich alle so unter Druck setzen, dass ich es manchmal anstrengend finde.
    Ich bin mal ein paar Blogs gefolgt, aber nachdem da in jedem zweiten Beitrag anfangs Sachen standen wie „Es tut mir ja soooo Leid, dass ich gestern nichts für euch bloggen konnte, ich mache das wieder gut, heute kommen zwei Beiträge…“ musste ich einfach entfolgen, weil ich das auf Dauer so anstrengend fand. Man selbst vergleicht sich natürlich auch und hat immer das Gefühl, eigentlich mehr machen zu WOLLEN, eben weil es ja auch ein Hobby ist und Spaß macht. Aber es bringt eben nichts, wenn man sich damit nur ein schlechtes Gefühl und Gewissen macht. Ich habe manchmal das Gefühl, die ganze Buchblogger-Riege steuert direkt auf einen Burn-out zu, was ich schon sehr erschreckend finde…
    Ich nehme mir deine Tipps jedenfalls zu rate und werde im neuen Jahr versuchen, einfach mal ein bisschen Struktur in meine Bloggerei zu bringen 🙂
    Wie immer ein interessanter und hilfreicher Text!
    VG Jennifer

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  3. Hallo Michi,

    ein interessantes Thema, welches du anschneidest.

    Ich selbst versuche so regelmäßig wie möglich zu posten, damit für regelmäßige Besucher immer etwas Neues zu lesen da ist.

    Um das zu schaffen, ist ein bisschen Organisation nötig. Ich will mir für das nächste Jahr einen Kalender einrichten, in dem ich schon vorab Termine, wie z.B. Challenges oder besondere Tage eintrage. Ich hoffe ein solcher Kalender entstresst auch die Frage „Wie viel?“, denn dann können Blogposts schon früh organisiert werden und ich stehe nicht plötzlich Sonntags da und muss bis zum Montag eine Challenge vorbereitet haben.

    Zur Frage „Wann?“ kann ich nur sagen, dass dies sehr individuell ist, aber auch immer möglich (genauso wie schreiben, lesen und zeichnen). Diesen Kommentar habe ich z.B. morgens in der Bahn vorbereitet. Dank Smartphone heute gar kein Problem mehr. Ich nutze also alle Wartezeiten gut aus.

    Zudem gibt es ja auch manchmal tolle Aktionen rund um den eigenen Blog, wie der „BlogWorkDay“ von Lotta und Tati:

    http://buecherquatsch.de/2017/11/1-blogworkday-2017/

    Also nur nicht stressen lassen! Ist ja unser Hobby, das Spaß machen soll.

    Viele Grüße Moony

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo Michi, ein toller Beitrag. Ich selbst merke auch häufig, wie ich mich unter Druck setzen lasse. Da ich erst einige Monate dabei bin, habe ich noch nicht die richtige Routine. Mit der Zeit wurde es aber immer besser, nur fehlt mir noch ein richtiges Konzept. Ich glaube das werde ich Moony´s Idee aufgreifen, und mir im nächsten Jahr im Kalender eintragen, wann ich was schreibe. Das ist eine gute Idee. Liebe Grüße und eine schöne Woche Marion

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  5. Liebe Michi,
    dass das jeder für sich herausfinden muss ist der wichtigste Punkt, finde ich.
    Wie eben schon in einem Kommentar geäußert hat man manchmal das Gefühl, dass dieses Zeitding zum Wettbewerb wird. Und sehr nervig finde auch ich dieses „Sorry, dass gestern nicht so viel von mir kam“, denn letztendlich fällt es niemandem auf. Selbst wenn mal ne Woche nix kommt. Dann ist das halt so. Schlimmer finde ich dieses ewige Genörgel und das Drama das dadurch oft entsteht, aber das Thema hatten wir ja gerade. Mimimi ich habe so wenig Zeit. Nein, du NIMMST dir so wenig Zeit, Punkt.

    Ach, gut dass ich schon seit gefühlt nem halben Jahr einen Beitrag zu meinem Zeitmanagement schreiben wollte, dazu aber bisher nicht kam, genau mein Humor. Das nehme ich bald mal in Angriff.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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  6. Hallo Michi,

    vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Gerade als neuer Blogger ist man immer erstmal überwältigt mit welchem Arbeitsaufwand man konfrontiert wird. Man wusste zwar eigentlich ungefähr worauf man sich einlässt, aber im Endeffekt ist es dann doch immer ganz anders. Ich versuche auf jeden Fall noch meine Routine zu finden, da helfen deine Tipps wirklich sehr 🙂

    LG
    Anja

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  7. Hallo Michi!
    Da sprichst du ein sehr wichtiges Thema an! Ich finde es oft sehr schwer, Zeit zu finden, das macht mich manchmal geradezu wahnsinnig, aber wahrscheinlich darf man sich nicht zu viel unter Druck setzen.
    Liebe Grüße
    Katharina

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  8. Hallo!

    Oh ja, manchmal kommt es mir auch so vor, als wäre mein Blog mein eigentlicher Job! 😀 Ich brauche alleine schon mehrere Stunden, um eine Rezension zu schreiben und zu verteilen. Aber am meisten Zeit verwende ich auch darauf, andere Blogs zu besuchen. Seit ein paar Monaten habe ich auf meinem Blog die Rubrik „Kreuzfahrt durch das Meer der Buchblogs“, bei der ich jede Woche 25 Link zu interessanten Blogbeiträgen anderer Blogs teile. Alleine das kostet mich pro Tag sicher eine Stunde, um die Links herauszusuchen, und dann mehrere Stunden pro Woche, in denen ich diese Links auch selber besuche und kommentiere. 🙂

    Seit kurzem habe ich zusätzlich zu meinem Blog auf Blogspot noch einen Blog auf WordPress. Die beiden Blogs sind inhaltlich völlig identisch, ich kopiere also nur die Beiträge von einem Blog zum anderen, aber es ist trotzdem ein wenig zusätzliche Arbeit!

    LG,
    Mikka

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