#Rezension Ginny Moon hat einen Plan von Benjamin Ludwig

(c) Harper Collins
(c) Harper Collins

Ginny Moon ist vierzehn Jahre alt, liebt Michael Jackson – und wenn sie nicht jeden Morgen neun Trauben frühstücken kann, droht der Tag in einer Misere zu versinken. Bei ihren dritten Pflegeeltern hat sie endlich ein Zuhause gefunden. Andere wären jetzt glücklich. Aber Ginny versteht die Welt nach ihrer eigenen Logik. Ob ihre leibliche Mutter nun gemeingefährlich ist oder nicht: Ginny muss sie finden. Dafür nimmt sie nicht nur Verfolgungsjagden mit der Polizei und die eigene Entführung in Kauf, sondern muss auch lernen, dass sich das Leben manchmal nicht in ungeraden Zahlen fassen lässt… (Quelle: Harper Collins)

Neugierig? Hier gehts zur Leseprobe!

Erst einmal vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar! Ich hatte Ginny schon etwas länger bei mir, bevor ich zum Buch gegriffen habe. Für mich war es wichtig, in der richtigen Stimmung zu sein, damit ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen konnte – und das war auch gut so.

Ginny Moon hat einen Plan ist ein unheimlich eindrückliches Buch. Benjamin Ludwig erzählt die Geschichte der autistischen Ginny mit einem Tiefblick, der mich tief berührt hat. So tief, dass ich immer noch oft über das Gelesene nachdenke. Natürlich ist Ginnys Krankheit ein wichtiger Faktor in der Story, trotzdem steht für Ludwig weit mehr im Vordergrund. Es stellt sich einem die Frage, was Familie tatsächlich ausmacht und inwiefern man eine Familie ist, bloß, weil man verwandt ist.

Durch den Aufbau der Geschichte, wird man über einige Handlungsstränge immer wieder überrascht. Einige Momente haben mich so sehr getroffen, dass ich absolut zu Tränen gerührt war. Insbesondere trifft einen als Leser hier das Verhalten verschiedener Erwachsenen gegenüber Ginny. Es gab Situationen, wo ich nur kopfschüttelnd über dem Buch sitzen konnte.

Ludwigs Schreibstil spiegelt die Denkweise von Ginny in Anbetracht ihrer Krankheit unheimlich gut wieder meiner Meinung nach. Trotzdem lagen gerade hier einige Problem für mich beim Lesen. Für mich passten Ginnys Denkweise und ihr reelles Alter einfach nicht zusammen zwischendurch, was mich beim Lesen ziemlich verwirrt hat. Generell haben mich manche Gedankengänge zu sehr verwirrt, so dass ich einiges in der Handlung nicht direkt nachvollziehen konnte. Auf der einen Seite passt das perfekt zur Geschichte, auf der anderen hat es mich beim Lesen aber wirklich manchmal zu sehr aus dem Lesefluss gerissen, was ich sehr schade fand.

text-dividers-04

Ginny Moon hat einen Plan ist ein Buch, für das man sich wirklich Zeit nehmen sollte, um die Geschichte in allen Facetten wahrzunehmen, denn nur so ergibt sich ein komplettes Leseerlebnis meiner Meinung nach. Eine Geschichte, die einen tief berührt und sehr viele Themenströmungen einfängt. Allen voran die Frage: was macht eine Familie eigentlich aus? Das Buch gehört für mich daher in die Kategorie

Hier gehts zum Buch

Weitere Meinungen 
Letterheart

Eure

unterschrift

*Klick auf die Kategorie und erfahre mehr über mein Bewertungssystem.

Ein Gedanke zu “#Rezension Ginny Moon hat einen Plan von Benjamin Ludwig

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.